Benzinnotstand "Wir arbeiten mit Hochdruck"

Das Verkehrsministerium versucht, Abhilfe beim regionalen Benzinnotstand zu schaffen. Nach der Öffnung der Ölreserve werden weitere Maßnahmen gebraucht, sagt Minister Andreas Scheuer in einem Zeitungsinterview.
Benzin-Zapfpistole

Benzin-Zapfpistole

Foto: dapd

Das Bundesverkehrsministerium kümmert sich nach Informationen der "Bild am Sonntag" im Lagezentrum um den verschärften Benzinnotstand in Deutschland.

Durch den niedrigen Pegelstand am Rhein gibt es Versorgungsengpässe von Benzin und Diesel in der Region. Aus diesem Grund hat die Bundesregierung Ende Oktober Vorräte aus der nationalen Ölreserve für Nordrhein-Westfalen freigegeben. Anfang November wurden die Bestände von der Mineralölwirtschaft weitgehend abgerufen und entlang des Rheins verkauft.

Noch immer gibt es aber Spritmangel an Tankstellen in Nordrhein-Westfalen. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sagte der "BamS": "Mein Lagezentrum hat mir das Nachschubproblem und die Situation an den Tankstellen am frühen Abend gemeldet. Wir sind bereits mit Hochdruck dran, Abhilfe zu schaffen." Neben der Öffnung der nationalen Spritreserve sei auch das Sonn- und Feiertagsfahrverbot für die Tanklaster bereits vor Wochen aufgehoben worden.

"Jetzt brauchen wir weitere Maßnahmen", sagte Scheuer. Das Ministerium sei mit der Mineralölwirtschaft und den Verbänden seit Wochen im Austausch.

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