Rasanter Strukturwandel Jobwunder Ost

Der ostdeutsche Arbeitsmarkt erlitt nach der Wiedervereinigung einen brutalen Niedergang - und blieb 20 Jahre trostlos. Doch nun geht die Arbeitslosigkeit zurück. Was ist geschehen?
Arbeit an Schiffsmotoren bei MTU Reman Technologies in Magdeburg (2015)

Arbeit an Schiffsmotoren bei MTU Reman Technologies in Magdeburg (2015)

Foto: Jens Wolf / DPA
Verrostete Fässer im Volkseigenen Betrieb (VEB) Chemiekombinat Bitterfeld (März 1990): Marode Anlagen nach Jahrzehnten unterbliebener Investitionen

Verrostete Fässer im Volkseigenen Betrieb (VEB) Chemiekombinat Bitterfeld (März 1990): Marode Anlagen nach Jahrzehnten unterbliebener Investitionen

Foto: imago images
Die Wirtschafts- und Währungsunion im Juli 1990 wirkte verheerend auf den ostdeutschen Arbeitsmarkt - doch politisch gab es zu ihr keine Alternative: Wahrscheinlich hätten sich Millionen Menschen auf den Weg in den Westen gemacht.

Die Wirtschafts- und Währungsunion im Juli 1990 wirkte verheerend auf den ostdeutschen Arbeitsmarkt - doch politisch gab es zu ihr keine Alternative: Wahrscheinlich hätten sich Millionen Menschen auf den Weg in den Westen gemacht.

Foto: Dieter Endlicher / AP
Produktion im VEB Syntetiks bei Zwickau im Januar 1989: Kaum etwas , das in der früheren DDR hergestellt wurde, war mit Westprodukten konkurrenzfähig. In einem Punkt war der Osten dem Westen aber weit voraus - die Erwerbsbeteiligung der Frauen lag in der DDR weit über der in der BRD.

Produktion im VEB Syntetiks bei Zwickau im Januar 1989: Kaum etwas , das in der früheren DDR hergestellt wurde, war mit Westprodukten konkurrenzfähig. In einem Punkt war der Osten dem Westen aber weit voraus - die Erwerbsbeteiligung der Frauen lag in der DDR weit über der in der BRD.

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