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30. September 2011, 17:44 Uhr

Aus Geldnot

Griechenland kippt Rauchverbot

Die Griechen dürfen wieder qualmen: Wegen der finanziellen Schwierigkeiten des Landes erlaubt die Regierung das Rauchen in größeren Lokalen - dabei gilt das Rauchverbot für öffentliche Gebäude und die Gastronomie erst seit zwei Jahren.

Athen - "Geld geht vor Gesundheit" - so lautet wohl die neue Devise der Griechen. Wegen der akuten Finanznot des Landes hat der griechische Staat das Rauchen in größeren Lokalen und Casinos wieder erlaubt - aber nur gegen Bezahlung. Die Regierung in Athen veröffentlichte am Freitag eine die neue Regelung, die Geld in die leeren Kassen treiben soll.

Gaststätten, die über mehr als 300 Quadratmeter verfügen, dürfen die Hälfte dieser Fläche für Raucher reservieren - vorausgesetzt, sie zahlen dem Staat jährlich 200 Euro pro Quadratmeter "Raucherfläche". 2009 hatten die Griechen eigentlich ein strenges Rauchverbot für geschlossene öffentliche Gebäude, Versammlungsstätten und die Gastronomie eingeführt. Dieses wurde aber nicht immer eingehalten. In diesem Jahr hinzugekommen waren auch Rauchverbote in Bussen, Taxis und privaten Pkw, wenn Kinder unter zwölf Jahren mitfahren.

kpa/dpa

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