Pläne der Union ÖPNV-Nutzer sollen höhere Pendlerpauschale bekommen als Autofahrer

Laut einem Medienbericht will die Union künftig Nutzer von Bus und Bahn bei der Pendlerpauschale bevorzugen. Sie sollen einen höheren Betrag von der Steuer absetzen dürfen als Autofahrer.

Mann mit Aktenkoffer am Bahnhof: Finanzielle Entlastung für Zugfahrer?
DPA

Mann mit Aktenkoffer am Bahnhof: Finanzielle Entlastung für Zugfahrer?


CDU und CSU wollen offenbar Pendler, die mit Bus und Bahn fahren, finanziell entlasten.

Um klimafreundliche Verkehrsmittel zu fördern, soll die Pendlerpauschale für ÖPNV-Nutzer "mindestens zehn Prozent" über der für Autofahrer liegen, berichtet das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" unter Berufung auf Verhandlungskreise der Unionsexperten. Auch wer auf sparsame Autos umsteige, solle von der höheren Rate profitieren.

Nach den Plänen der Union soll offenbar auch insgesamt die Pendlerpauschale erhöht werden, um den steigenden Benzinpreisen Rechnung zu tragen.

Derzeit können Arbeitnehmer, die zur Arbeit pendeln, 30 Cent pro Kilometer steuerlich absetzen, bis zu einer Höchstgrenze von 4500 Euro im Jahr. Die Entfernungspauschale ist dabei unabhängig vom Verkehrsmittel, sie gilt gleichermaßen für Fußgänger, Radler, Motorrad-, Bus- und Bahnfahrer sowie für Autofahrer und ihre Beifahrer. Ausgenommen sind Flüge.

Die CDU will ihr Klimakonzept Anfang September vorlegen. Verbraucher und Industrie sollen damit zu klimabewussterem Verhalten angeregt werden. Teil des Konzepts ist unter anderem eine Erhöhung der Abgabe auf Inlandsflüge. Im Gegenzug soll die Mehrwertsteuer für Bahntickets gesenkt werden.

hej



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