Seit 2000 So teuer sind Bus- und Bahntickets geworden

Die Kosten für Autofahrer sind seit 2000 etwas stärker gestiegen als die Verbraucherpreise insgesamt. Eine Preisexplosion gab es hingegen im öffentlichen Nahverkehr.
U-Bahn (in Berlin)

U-Bahn (in Berlin)

Foto: DPA

Viele Autofahrer klagen über steigende Kosten - dabei müssen die Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) viel stärkere Preiserhöhungen verkraften. Um fast 73 Prozent sind in Deutschland die Preise für ÖPNV-Tickets seit dem Jahr 2000 gestiegen, wie das Statistische Bundesamt zur Europäischen Mobilitätswoche mitteilte.

Diese Teuerung lag weit oberhalb der allgemeinen Verbraucherpreise, die im selben Zeitraum um lediglich 25 Prozent gestiegen sind. Für Bahntickets müssen der Erhebung zufolge aktuell 50 Prozent mehr gezahlt werden als vor 16 Jahren.

Kauf und Unterhalt von Kraftfahrzeugen wurden hingegen nur 27 Prozent teurer, wobei vor allem die Preise für Kraftstoffe angezogen haben. Der Preis für Superbenzin erhöhte sich um fast 28 Prozent, Diesel ist derzeit sogar fast 35 Prozent teurer.

Am günstigsten kommen Fußgänger weg: Schuhe sind nur um neun Prozent teurer geworden.

nck/dpa