Weniger Steuereinnahmen USA machen mehr Schulden als erwartet

Höheres Haushaltsdefizit, geringeres Wirtschaftswachstum: In den USA hat das überparteiliche Congressional Budget Office die Prognosen für das Jahr 2014 zum Schlechteren korrigiert. Doch es gibt offenbar auch Lichtblicke für die Zukunft.
Erwartetes Haushaltsdefizit: CBO korrigiert ihre Prognose

Erwartetes Haushaltsdefizit: CBO korrigiert ihre Prognose

Foto: Marius Becker/ dpa

Washington - Das erwartete US-Haushaltsdefizit für das Jahr 2014 ist nach oben korrigiert worden. Statt mit einem Defizit von 492 Milliarden Dollar werde nun mit einem Defizit von 506 Milliarden Dollar gerechnet, teilte das überparteiliche Congressional Budget Office (CBO) mit. Grund dafür seien niedrigere Einnahmen aus der Unternehmenssteuer.

Dennoch rechnet das CBO nach eigenen Angaben damit, dass das Haushaltsdefizit der USA bis zum Jahr 2018 weniger als drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) betragen wird. Danach werde das Defizit jedoch auf etwa vier Prozent des BIP ansteigen. Das liege daran, dass die Einnahmen nur wenig schneller wüchsen als die Wirtschaft, während die Ausgaben deutlich schneller anstiegen.

Auch beim Wirtschaftswachstum zeigt sich das CBO pessimistisch: Es rechnet für 2014 mit einem Wachstum um lediglich 1,5 Prozent - die US-Regierung hatte vor einem Monat noch einen Anstieg um 2,6 Prozent prognostiziert. Für die weitere Zukunft sehen die Aussichten aber besser aus: Für die Jahre 2015 und 2016 erwartet das CBO nach eigenen Angaben ein Wirtschaftswachstum von 3,4 Prozent. Auch die Arbeitslosenquote werde unter sechs Prozent bleiben.

jbe/Reuters/AP
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