Schulen und Kitas während Corona Bund unterstützt Länder mit 200 Millionen Euro für Luftreiniger

Dass Schulen und Kitas nach anderthalb Jahren Coronapandemie noch immer nicht flächendeckend mit Luftreinigern ausgestattet sind, sorgt für Kritik. Immerhin Geld dafür soll nun vom Bund an die Länder fließen.
Luftreiniger sollen dafür sorgen, dass Präsenzunterricht auch im Herbst und Winter Präsenzunterricht bleibt

Luftreiniger sollen dafür sorgen, dass Präsenzunterricht auch im Herbst und Winter Präsenzunterricht bleibt

Foto: Sven Hoppe / dpa

Die Bundesregierung unterstützt die Länder mit 200 Millionen Euro bei der Beschaffung von mobilen Luftreinigern für Schulen und Kitas. Wie das Wirtschaftsministerium mitteilte, haben sich Bund und Länder auf eine entsprechende Verwaltungsvereinbarung verständigt. Grundsätzlich beschlossen wurde die Hilfe bereits Mitte Juli im Kabinett.

Profitieren sollen davon besonders Einrichtungen mit Kindern unter zwölf Jahren, für die es derzeit keinen Impfstoff gegen das Coronavirus gibt. Bei Kinderbetreuung und Unterricht solle der bestmögliche Infektionsschutz erreicht werden, hieß es.

Die 200 Millionen Euro sollen nach dem Königsteiner Schlüssel zwischen den Ländern aufgeteilt werden, die Länder müssen sich hälftig an den Kosten für die Anlagen beteiligen. Beantragt werden die Mittel über die Länder.

Präsenzunterricht soll aufrechterhalten werden

»Unser Ziel ist es, in diesem Herbst und Winter den Präsenzunterricht aufrechtzuerhalten«, erklärte Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). Brandenburgs Bildungsministerin und Vorsitzende der Kultusministerkonferenz, Britta Ernst (SPD), begrüßte die Unterstützung des Bundes.

Mobile Luftreiniger könnten Schulen und Kitas helfen, auch Räume zu nutzen, die sich nicht gut lüften ließen. Dass sie erst jetzt, rund anderthalb Jahre nach dem Start der Coronapandemie angeschafft werden, sorgte für Kritik. Nun dürfte es bis in den Winter dauern, bis die Schulen auch tatsächlich mit den Filtern ausgestattet sind.

hba/dpa
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