Demographie-Prognose Deutschland sieht in 50 Jahren sehr alt aus

Die Bevölkerung altert rasant: Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts könnte im Jahr 2060 jeder dritte Bundesbürger älter als 65 sein. Das ist auch deshalb eine besondere Herausforderung, weil jeder zweite Deutsche während seines Lebens pflegebedürftig wird.

Seniorenheim: 65 Prozent der Frauen brauchen im Alter Hilfe
DPA

Seniorenheim: 65 Prozent der Frauen brauchen im Alter Hilfe


Frankfurt am Main - Die deutsche Bevölkerung altert so schnell, dass im Jahr 2060 jeder dritte Bundesbürger über 65 Jahre alt sein könnte. Das ist das Ergebnis der neuen Bevölkerungsvorausberechnung des Statischen Bundesamtes, die am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde. Demnach steigt vor allem der Anteil der Älteren über 80 Jahre deutlich an: 2060 werden es den Berechnungen zufolge 14 Prozent sein, gegenüber derzeit sieben Prozent.

Eine Studie der Krankenkasse GEK ergab, dass jeder Zweite in Deutschland während seines Lebens pflegebedürftig wird. Insgesamt werden laut Statistik in Deutschland im Jahr 2060 weitaus weniger Menschen als heute leben - 65 bis 70 Millionen anstelle von derzeit 82 Millionen.

Die Zahl geht zurück, weil die Geburten bis 2060 stetig sinken und die Zahl der Sterbefälle bis Anfang der 2050er Jahre ansteigen werde. Das jährliche Geburtendefizit - der Überschuss der Sterbefälle über die Geburten - wird laut Prognose bis 2060 auf mehr als das Dreifache zunehmen (2008: 162.000, 2060: zwischen 527.000 und 553.000).

Der Altenquotient nimmt deutlich zu

An dieser Entwicklung habe die aktuelle Altersstruktur der Bevölkerung einen erheblichen Anteil, hieß es beim Statistischen Bundesamt. Der Bevölkerungsrückgang könne weder durch Zuwanderung noch durch eine höhere Kinderzahl aufgehalten werden. Um die Elterngeneration zu ersetzen, wären "dauerhaft 2,1 Kinder je Frau erforderlich", erklärte der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Roderich Egeler. Derzeit sind es aber nur knapp 1,4.

Während zurzeit rund 50 Millionen Menschen im erwerbsfähigen Alter zwischen 20 bis 64 Jahren in Deutschland leben, werden es den Angaben zufolge 2060 etwa 27 bis 34 Prozent weniger sein. Die Zahl der über 65-Jährigen werde nach 2020 sehr stark ansteigen, weil dann die geburtenstarken Jahrgänge in dieses Alter kämen.

Damit werde auch der Altenquotient - die Anzahl der Menschen im Rentenalter je 100 Personen im Erwerbsalter - erheblich zunehmen: von heute 34 auf über 50 im Jahr 2030 und sogar 63 bis 67 im Jahr 2060. Im Falle einer Rente ab 67 werde der Altenquotient 2030 bei 43 oder 44 liegen, 2060 bei 56 oder 59.

60-Jährige Frauen können noch auf fast 25 Lebensjahre hoffen

Der GEK-Report ergab, dass von den Männern, die 2008 im Alter jenseits der 60 starben, am Ende 48 Prozent regelmäßig Hilfe brauchten. Bei den Frauen waren es sogar 65 Prozent. Insgesamt altern die Menschen aber gesünder. Das individuelle Risiko, auf Pflege angewiesen zu sein, sank seit 2000 bei Männern um acht und bei Frauen sogar um 25 Prozent, wie Studienautor Heinz Rothgang erläuterte.

Die GEK analysiert seit Jahren regelmäßig die Daten ihrer Versicherten und rechnet von dieser Basis aus auf bundesweite Werte hoch. Nach Rothgangs Report können Männer im Alter von 60 heute statistisch noch mit 20,7 Lebensjahren rechnen. Davon verbringen sie im Durchschnitt 1,24 Jahre in Pflegebedürftigkeit.

60-jährige Frauen dürfen noch auf weitere 24,6 Lebensjahre hoffen. Laut Statistik müssen sie aber auch damit rechnen, dass sie 2,58 Jahre lang Hilfe benötigen. Das ist allerdings nur ein Rechenmodell. Tatsächlich werden nur 50 Prozent der Menschen pflegebedürftig, diese dafür aber entsprechend länger. Die tatsächliche Zeit der Pflegebedürftigkeit liegt deshalb für Männer rechnerisch bei 2,48 Jahren und für Frauen bei 3,67 Jahren.

böl/AP

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idealist100 31.07.2009
1. Dann aber mal richtig
Die Grauen" sind am Ende: Nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts darf die Seniorenpartei nicht zur Bundestagswahl antreten Protest gewählt ihr Rentner, Arbeitslose, 1.-€ Jober, H4 Empfänger, Kurzarbeiter etc.p.p. Den cducsuspdfdpgrünen mal den Stinkefinger zeigen. Stinkefinger?; Das ist der Mittelfinger der rechten Hand, dürft aber ruhig links wählen.
knaxknarke 31.07.2009
2. Das System wird kollabieren...
Der Generationenvertrag war von Anfang an auf Sand gebaut. Schon zu Bismarcks Zeiten war abzusehen, dass dieses System nicht ewig funktionieren kann. Zwei Weltkriege mit haben darüber hinweggetäuscht, dass dieses System nicht nachhaltig ist. Aber erst die Politik der letzten 30 Jahre hat es auf die Spitze getrieben. Es kann nur kollabieren. Und ich schätze, es wird keine 20 Jahre dauern, bis wir hier eine Revolte Jung gegen Alt haben werden. Nicht wegen der Aufsässigkeit der Jungen und üblichen Generationskonflikten, sondern weil die Politik jahrelang auf Kosten zukünftiger Generationen ge(miß)wirtschaftet hat. Die Schulden werden die Jungen erdrücken und die Alten werden trotzdem weniger Rente bekommen. Der Produktivitätszuwachs, der nötig wäre, um das System zu erhalten, ist völlig unrealistisch und wird (wenn überhaupt) anderswo stattfinden (Asien).
Margrit2 31.07.2009
3.
Zitat von sysopDie Deutschen werden immer älter - und der Bevölkerungsschwund stellt nicht nur das Rentensystem vor neue Herausforderungen. Welche Folgen hat der demografische Wandel in Deutschland?
hätten wir normalere Verhältnisse, würden wahrscheinlich auch wieder mehr Kinder geboren. Ein Großteil deutscher Kinder wird z. B. mehr und mehr im Ausland geboren, da Deutsche in Scharen das Land verlassen, da sie hier keine Zukunft mehr sehen. Dies war übrigens bis heute der Politik nicht eine einzige Diskussion wert. Warum? völlig falsche Arbeitsmarktpoltik, Fehler werden nur noch mit dem Schlagwort Globalisierung erklärt. Eine fatale Zuwanderungspolitik. Die Zuwanderung besteht nur aus den untersten Unterschichten und ausschließlich in die Sozialsysteme. Das hat sich bis ins hinterste afrikan. Dorf runmgesprochen,. dass man in Detuscvhland nicht arbeiten braucht um bestens versorgt zu sein. Das Fatale daran ist, dass große Teile der Poltik das dulden und sogar forcieren. Eine schleichende Islamisierung unseres Landes, auch von der Poltik forciert. Von einem Großteil der Politiker ain Hass auf alles Deutsche. Das alles sind z. B. Gründe, dass viele das Land velassen, da sie hier keine Perspektive mehr sehen und sehr viele auch in solche unsicheren Zeiten/Verhältnisse keine Kinder setzen. Und es gehen genau die, die hier angeblich dringend gebraucht werden, Wissenschaftler, Facharbeiter etc. Hier ausgebildet/studiert und dann gehen sie. Der Schaden ist riesig für unser Land Das war anders nach dem Krieg. Die Leute waren arm und trotzdem bekamen sie Kinder, denn sie konnten täglich sehen, wie es voranging im Land. Die gute Zukunft war seh- und greifbar. Das ist heute nicht mehr. Heute sehen wir nur, wie es bergab geht. Wie imemr mehr völlig Kulturfremde ins Land strömen. Ohne jeden Grund, denn politische Flüchtlinge sind sie alle nicht. Asyl heißt Schutz gewähren. Es gilt für politische Flüchtlinge und die kommen nicht aus der Unterschicht. Diese Leute die aber kommen, brauchen keinen Schutz, sie sind keine politischen Flüchtlinge Sie wollen nur unsere Sozialsysteme Wir schaffen einen zweiten Balkan Und genau das alles wird uns in ca. 5-10 Jahren um die Ohren fliegen. Wirklich Kenner warnen seit Jahren, aber die Politkk verschließt die Ohren. Der "Kampf" gegen rechts ist wichtiger. ER dient dazu, die Deutschen gefügig zu halten. Denn in Wahrheit bekämpft man die Rechten gar nicht, denn man braucht sie um uns die Nazikeule um die Ohren zu hauen, wenn wir mal leise Kritik an der falschen Zuwanderung äußern. Als weiterer Punkt ist auch der Egoismus der Deutschen, der von den 68ern gelegt wurde. Ich-ich- und nochmal ich, das ist doch die Devise. Ich will haben, das steht mir zu usw. Also der demografische Faktor, der uns ja auch ständig vorgehalten wird, hat Ursachen, würden diese beseitigt, bekommen die Letue auch wieder Kinder. Das war meine Meinung der Probleme in Kurzform
syramon 31.07.2009
4.
Zitat von knaxknarkeDer Generationenvertrag war von Anfang an auf Sand gebaut. Schon zu Bismarcks Zeiten war abzusehen, dass dieses System nicht ewig funktionieren kann. Zwei Weltkriege mit haben darüber hinweggetäuscht, dass dieses System nicht nachhaltig ist. Aber erst die Politik der letzten 30 Jahre hat es auf die Spitze getrieben. Es kann nur kollabieren. Und ich schätze, es wird keine 20 Jahre dauern, bis wir hier eine Revolte Jung gegen Alt haben werden. Nicht wegen der Aufsässigkeit der Jungen und üblichen Generationskonflikten, sondern weil die Politik jahrelang auf Kosten zukünftiger Generationen ge(miß)wirtschaftet hat. Die Schulden werden die Jungen erdrücken und die Alten werden trotzdem weniger Rente bekommen. Der Produktivitätszuwachs, der nötig wäre, um das System zu erhalten, ist völlig unrealistisch und wird (wenn überhaupt) anderswo stattfinden (Asien).
Ein solches System wird von Politikern gemanaged.Da gehts weder um Wirschaftlichkeit oder Zukunftsfähigkeit,sondern um Wahlprozente.Ein Grossteil der heutigen Politiker geht spätestens in 10 Jahren in Rente,da geht denen am Arsch vorbei,was dann ist,Hauptsache die Pensionen zahlt irgend ein dämlicher Steuerzahler dann.
SaT 31.07.2009
5.
Es geht nicht um gut oder schlecht. Es gibt klare Tendenzen. Der Mensch der Zukunft wird dunkler, religioes (wahrscheinlich moslemisch), traditionsbewusst und vor allem die Frauen weniger emanzipiert sein. Noch mal: Ich sag nicht, dass ich dies gut oder schlecht finde. Es ist halt so: die emanzipierte Frau schafft sich durch Kinderlosigkeit selbst ab.
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