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Fotostrecke: Deutschlands Topmanagerinnen (Stand Anfang 2018)

Langsamer Wandel Mehr Frauen in den Vorständen deutscher Firmen

Managerinnen sind in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft noch immer eine Seltenheit. Doch immerhin ist der Frauenanteil 2018 etwas gestiegen.

Frauen kommen in den Topetagen der deutschen Wirtschaft voran, wenn auch sehr langsam. Das geht aus einer Auswertung des Prüfungs- und Beratungsunternehmens EY hervor.

In den 160 Konzernen aus den Börsenindizes Dax, MDax und SDax arbeiteten zum Stichtag 1. Januar 2019 demnach 61 Managerinnen im Vorstand. Das sind elf Frauen mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der männlichen Vorstände wuchs um zwölf auf 650.

Insgesamt stieg der Frauenanteil in den Führungsgremien binnen Jahresfrist von 7,3 auf 8,6 Prozent - den höchsten Wert seit Beginn der Untersuchung im Jahr 2013.

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"Frauen sind in deutschen Vorständen noch immer eine Seltenheit", konstatierte EY-Expertin Ulrike Hasbargen. "Wir sehen zwar Fortschritte - aber der Wandel vollzieht sich sehr langsam."

Die Vorstände der meisten Unternehmen aus den drei Börsenindizes sind nach wie vor eine reine Männerdomäne: 67 Prozent der Chefetagen sind den Angaben zufolge ausschließlich mit Managern besetzt.

Dax-Konzerne schneiden am besten ab

Am höchsten ist der Frauenanteil der Studie zufolge in der obersten deutschen Börsenliga. Er stieg in den 30 Dax-Unternehmen innerhalb eines Jahres um 2,1 Prozentpunkte auf 14,5 Prozent. Inzwischen haben 23 Unternehmen mindestens ein weibliches Vorstandsmitglied, vor einem Jahr waren es 21, vor zwei Jahren erst 17 Firmen.

In den MDax-Konzernen stieg die Zahl der Frauen im Topmanagement binnen Jahresfrist von 13 auf 19. In den SDax-Firmen erhöhte sich die Zahl der weiblichen Vorstände lediglich von 13 auf 14.

Besonders häufig sind Managerinnen den Angaben zufolge in den Chefetagen von Telekommunikationsunternehmen anzutreffen, gefolgt von der Finanzbranche und Logistikunternehmen.

ssu/dpa
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