Trumps Bilanz in Grafiken Great again – oder alles noch schlimmer?

Vor vier Jahren versprach Donald Trump einen Jobboom. Welche Ankündigungen hat er wahr gemacht? Hier können Sie die Entwicklung einschätzen und mit den tatsächlichen Zahlen vergleichen.
Von Benjamin Bidder, Ferdinand Kuchlmayr und Rainer Lübbert
Foto:

[M] AFP / AP / REUTERS / DER SPIEGEL

Vor vier Jahren wurde Donald Trump ins Weiße Haus gewählt. Das Amt trat er auch mit dem Versprechen an, Amerika wieder stark zu machen. Besser gesagt: jene Bestandteile von Wirtschaft und Gesellschaft, die konservativen Republikanern in den vergangenen Jahren zu kurz gekommen schienen: heimische Industrie, (weiße) Arbeiterschaft, fossile Energieträger.

Doch wie ist es den USA in Trumps erster Amtszeit wirtschaftlich ergangen? Hat er Versprechen einhalten können? Wie haben sich die Löhne entwickelt, was wurde aus seiner groß angekündigten Rettung der amerikanischen Kohleindustrie?

Handelskonflikte

Kaum im Amt, entfesselte Trump eine Agenda, die in vielem dem Kurs der Vorgängerregierungen diametral widersprach: Jahrzehntelang standen die USA für den Freihandel. Der neue Mann im Weißen Haus begann dagegen einen Feldzug gegen die Globalisierung und wichtige Handelspartner. Ins Visier gerieten alle Länder, die mehr Waren in die USA exportieren, als sie selbst von dort wieder einführen. Und das sind viele, darunter die Europäische Union und vor allen Dingen: China.

In der Folge führten die USA zahlreiche Zölle ein und drohten damit, weitere Einfuhrbeschränkungen zu verhängen. Wie hat sich das ausgewirkt? Hat sich das Defizit in der Handelsbilanz verringert? Ist also der Abstand zwischen hohen Importen und niedrigen Exporten kleiner geworden?

In der folgenden Grafik können Sie eine Schätzung abgeben, wie sich die Handelsbilanz in der Ära Trump entwickelt hat.

Sie können mit der Maus oder auf dem Handy per Finger die Grafik vervollständigen. Danach wird die tatsächliche Entwicklung eingeblendet.

Fazit: Das ist ernüchternd für den selbst ernannten "Zoll-Mann" Trump: 2020 ist das Defizit in der Handelsbilanz zwar deutlich gesunken – aber das liegt allein an der Coronakrise. Zuvor war es in seiner Amtszeit gestiegen – und zwar teils höher, als es während der Präsidentschaft von Präsident Barack Obama je lag.

Arbeitsmarkt

Jetzt weiterlesen mit SPIEGEL+

Jetzt weiterlesen. Mit dem passenden SPIEGEL-Abo.

Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe zu Themen, die unsere Gesellschaft bewegen – von Reportern aus aller Welt. Jetzt testen.

  • Alle Artikel auf SPIEGEL.de frei zugänglich.

  • DER SPIEGEL als E-Paper und in der App.

  • Einen Monat für 1,- € testen.

Einen Monat für 1,- €
Jetzt für 1,- € testen

Sie haben bereits ein Digital-Abonnement? Hier anmelden

Weiterlesen mit SPIEGEL+

Mehr Perspektiven, mehr verstehen.

Freier Zugang zu allen Artikeln, Videos, Audioinhalten und Podcasts

  • Alle Artikel auf SPIEGEL.de frei zugänglich

  • DER SPIEGEL als E-Paper und in der App

  • DER SPIEGEL zum Anhören und der werktägliche Podcast SPIEGEL Daily

  • Nur € 19,99 pro Monat, jederzeit kündbar

Sie haben bereits ein Digital-Abonnement?

SPIEGEL+ wird über Ihren iTunes-Account abgewickelt und mit Kaufbestätigung bezahlt. 24 Stunden vor Ablauf verlängert sich das Abo automatisch um einen Monat zum Preis von zurzeit 19,99€. In den Einstellungen Ihres iTunes-Accounts können Sie das Abo jederzeit kündigen. Um SPIEGEL+ außerhalb dieser App zu nutzen, müssen Sie das Abo direkt nach dem Kauf mit einem SPIEGEL-ID-Konto verknüpfen. Mit dem Kauf akzeptieren Sie unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzerklärung.