EU-Parlament Elke König als Chefin für Bankenabwicklung bestätigt

Breite Zustimmung für Elke König: Das EU-Parlament bestätigt die bisherige BaFin-Präsidentin als neue Chefin für die EU-Behörde zur Bankenabwicklung.

Bisherige BaFin-Chefin König (Archivbild): Neuer Job für "die harte Elke"
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Bisherige BaFin-Chefin König (Archivbild): Neuer Job für "die harte Elke"


Straßburg/Brüssel - Deutschlands oberste Bankenkontrolleurin hat sich hierzulande den Spitznamen "die harte Elke" erarbeitet. Jetzt zieht es Elke König, Präsidentin der Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin, nach Brüssel: an die Spitze der neuen EU-Behörde zur Abwicklung von Krisenbanken. Das EU-Parlament hat ihre Ernennung jetzt mit großer Mehrheit bestätigt.

Die EU-Kommission hatte die Ökonomin offiziell für den Top-Posten vorgeschlagen. Ihre Gegenkandidaten waren der belgische Notenbankchef Luc Coene und der frühere Präsident der Europäischen Investitionsbank, Philippe Maystadt. Vize-Chef der neuen EU-Einrichtung wird der Finne Timo Löyttyniemi. König hatte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht in Deutschland seit Anfang 2012 geführt.

Die EU-Mitgliedsregierungen müssen der Ernennung noch pro forma zustimmen. Die Bankenabwicklung ist ein Pfeiler der europäischen Bankenunion, die neue Behörde wird im kommenden Jahr in Brüssel aufgebaut. Die EU-Regeln für die Abwicklung treten im übernächsten Jahr in Kraft.

bos/dpa

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