44 Prozent Ökostrom-Produktion steigt auf Rekordhoch

Der Oktober war mit Blick auf die Energiewende ein Rekordmonat: 44,1 Prozent der deutschen Stromproduktion kamen aus erneuerbaren Energien - so viel wie noch nie.
Windräder bei Jülich

Windräder bei Jülich

Foto: Federico Gambarini/ dpa

Im Oktober ist in Deutschland so viel Ökostrom produziert worden wie noch nie zuvor in einem Monat. Nach Angaben der deutschen Übertragungsnetzbetreiber und der Strombörse EEX steuerten die Solar-, Wind-, Wasser- und Biomassekraftwerke in diesem Monat genau 44,1 Prozent zur deutschen Stromerzeugung bei .

Insgesamt produzierten die Ökostromanlagen gut 20,7 Milliarden Kilowattstunden Strom - genug um den durchschnittlichen Jahresverbrauch von 5,9 Millionen Zweipersonenhaushalten zu decken. Allein die Wind- und Solaranlagen trugen rund 14,6 Milliarden Kilowattstunden   dazu bei.

Hauptgründe für das neue Rekordhoch dürften die Herbststürme "Herwart" und "Xavier" sein, die neben schweren Verwüstungen auch eine besonders hohe Produktion von Windenergie verursachten. Gleichzeitig sorgte das zwischenzeitlich sehr sonnige Wetter für eine Photovoltaik-Produktion, die für die Jahreszeit ungewöhnlich hoch war.

Auch im Jahresdurchschnitt ist der Anteil der erneuerbaren Energien bislang vergleichsweise hoch. Bislang trugen die Ökostromanlagen mehr als 38 Prozent zur deutschen Stromerzeugung bei.

ssu
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