Drohung gegen Handelskonzerne Erpresser vergiftete offenbar Lebensmittel

Ermittler in Baden-Württemberg sind einem Mann auf der Spur, der Handelskonzerne erpresst und mit der Vergiftung von Lebensmitteln droht. Offenbar wurden in Friedrichshafen bereits manipulierte Produkte gefunden.


Ein unbekannter Erpresser droht Handelskonzernen, Lebensmittel zu vergiften. Nach dpa-Informationen soll der Täter bereits fünf Produkte mit einer womöglich tödlichen Menge Gift in Lebensmittelgeschäften in Friedrichshafen am Bodensee ausgelegt haben. Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung handelte es sich um Gläser mit Babynahrung.

Die betroffenen Geschäfte waren zuvor in einem Erpresserschreiben des Täters benannt worden. Erste Überprüfungen in den Geschäften führten zur Sicherstellung mehrerer verdächtiger Produkte.

Der Täter fordert eine hohe Geldsumme von verschiedenen Handelskonzernen. In einem Schreiben, das er den Konzernen und auch der Polizei zukommen ließ, hatte der Täter zuvor angekündigt, Produkte in Lebensmittel- und Drogeriemärkten im In- und Ausland zu manipulieren. Diese wolle er mit einer Substanz vergiften. In dem Schreiben sprach er konkret auch Märkte in Friedrichshafen an.

Die Polizei habe Fotos von einem noch unbekannten Mann, der in einem der genannten Märkte Ware ablegt. Die Kriminalpolizeidirektion Konstanz ermittelt. In einer Pressekonferenz wollen die Ermittler um die Mittagszeit im Polizeipräsidium Konstanz die Öffentlichkeit informieren.

mik/dpa

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