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05. Juni 2013, 13:10 Uhr

EU-Kommission

Lettland ist fit für den Euro

2014 wird die Euro-Zone um ein Land größer: Die EU-Kommission und die Europäische Zentralbank bescheinigten dem Baltikum-Staat reif zu sein. Doch einige Bedenken bleiben.

Brüssel - Anfang 2014 ist es soweit: Lettland kann nach Auffassung der EU-Kommission und der Europäischen Zentralbank (EZB) den Euro einführen.

Das baltische Land mit rund zwei Millionen Einwohnern erfülle die Maastrichter Beitrittskriterien, teilte die Brüsseler Behörde am Mittwoch mit. Das letzte Wort hat nun der EU-Ministerrat, in dem die Mitgliedstaaten vertreten sind.

Lettland wäre das 18. Mitglied des Währungsclubs. EU-Währungskommissar Olli Rehn sagte: "Der Wunsch Lettlands zur Euro-Einführung ist ein Zeichen des Vertrauens in unsere gemeinsame Währung und ein weiterer Beweis dafür, dass diejenigen irrten, die den Zerfall der Euro-Zone vorhersagten."

Zuvor hatte bereits die EZB Lettland die Reife für die Währungsunion attestiert - trotz einiger Bedenken. Der Staat erfülle alle Maastricht-Kriterien, schreibt die EZB in ihrem in Frankfurt veröffentlichten Konvergenzbericht.

Es gebe jedoch Sorgen, etwa wegen des Inflationsdrucks. Da das Preisniveau und das Pro-Kopf-Einkommen in Lettland niedriger sind als im Euro-Raum, sei mittelfristig mit einer höheren Preissteigerung zu rechnen als im Währungsraum insgesamt.

yes/dpa

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