Jobchancen Wohnungsforscher will Flüchtlinge gezielt in ländlichen Regionen ansiedeln

Jobchancen für Flüchtlinge sieht der Ökonom Harald Simons vor allem abseits der Ballungszentren. Im SPIEGEL fordert er, Zuwanderer gezielt auf dem Land anzusiedeln.
Flüchtlinge im Messebahnhof Hannover-Laatzen: Auf dem Weg zur Erstaufnahme

Flüchtlinge im Messebahnhof Hannover-Laatzen: Auf dem Weg zur Erstaufnahme

Foto: Philipp Von Ditfurth/ dpa

Der Berliner Wirtschaftswissenschaftler Harald Simons, Vorstandsmitglied des Beratungs- und Forschungsinstituts Empiria, fordert, Flüchtlinge gezielt in ländlichen Regionen anzusiedeln.

"In Deutschland stehen derzeit rund 1,7 Millionen Wohnungen leer", sagte er dem Nachrichtenmagazin Der SPIEGEL. "Die können sofort genutzt werden, vor allem von den vielen Familien, die zu uns kommen." Simons sieht zudem gute Chancen, dass die Flüchtlinge abseits der Ballungszentren auch einen Job finden. (Lesen Sie hier das vollständige Interview im neuen SPIEGEL.)

"Aufgrund der stetigen Abwanderung ist der Arbeitskräftemangel vor allem ein Problem des ländlichen Raumes", sagte Simons dem SPIEGEL. "Könnten wir die Lücken mit Flüchtlingen füllen, würden wir viele Probleme auf einen Streich lösen: Beschäftigung schaffen, leer stehenden Wohnraum füllen und asylsuchenden Familien rasch eine Bleibeperspektive geben".

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