Einen Monat nach Schließung Griechische Börse soll am Montag wieder öffnen

An der Börse in Athen darf ab Montag wieder gehandelt werden. Rund vier Wochen nach der Schließung hat das Finanzministerium einen entsprechenden Erlass unterzeichnet. Die restlichen Kapitalkontrollen bleiben aber bestehen.

Börse in Athen (Archiv): Wiedereröffnung am kommenden Montag
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Börse in Athen (Archiv): Wiedereröffnung am kommenden Montag


Gut einen Monat nach ihrer Schließung soll die griechische Börse in Athen am Montag wieder geöffnet werden. Der entsprechende Erlass sei von Finanzminister Euklidis Tsakalotos unterzeichnet worden, teilte das Finanzministerium mit. Allerdings werden die Griechen bis auf Weiteres nur dann Aktien kaufen können, wenn sie dafür Gelder aus dem Ausland ins Land bringen oder Bargeld dafür zahlen.

Die restlichen Kapitalverkehrskontrollen bleiben bestehen. Die Griechen können täglich 60 Euro von ihren Konten abheben. Die Kontrollen waren am 29. Juni verhängt worden, damit die griechischen Banken nicht zusammenbrechen. Die Griechen hatten in den vergangenen Monaten aus Angst vor einem Finanzkollaps des Landes mehrere Milliarden Euro von ihren Konten abgehoben.

mka/AFP/dpa



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river runner 01.08.2015
1. Wer braucht eine griechische Börse in Athen?
Die Aktien der Rüstungskonzerne, die Geschäfte mit Griechenland machen, werden doch in Deutschland und Frankreich gehandelt. Literatur: Die Zeit vom 1. August 2015 Militär Unser bester Kunde "...Griechenland spart an allem – nur nicht am Militär. Sehr zur Freude von Deutschlands Rüstungskonzernen, die seit Jahrzehnten glänzende Geschäfte mit Athen machen ...." "....2003 bestellte Athens Verteidigungsministerium 170 Leoparden bei Krauss-Maffei Wegmann. …....." "....Auch Rheinmetall, Deutschlands größtes Rüstungsunternehmen, machte gute Geschäfte mit dem bankrotten Staat: …......" http://www.zeit.de/2015/31/militaer-griechenland-ruestung-ausgaben-deutschland Die Zeit vom 16. April 2014 Allerbeste Kunden "...Im Auftrag deutscher Rüstungsfirmen soll in Griechenland geschmiert worden sein. ...." "......Um lukrative Aufträge für Kriegsschiffe und Panzer zu bekommen, sollen griechische Beschuldigte im Auftrag deutscher Firmen mehrere Verantwortliche bei der Armee und im Verteidigungsministerium geschmiert haben. …." "....Die Ermittler sind auf ein gigantisches Bestechungssystem gestoßen. Und immer wieder fallen die Namen der größten deutschen Rüstungsfabrikanten …..." "....Griechenland gehört seit Jahrzehnten zu den besten Kunden der deutschen Rüstungsindustrie. …......" "......Der ehemalige Vizeleiter des griechischen Direktorats für Rüstungsbeschaffungen habe 750.000 Euro erhalten, um beim Kauf von 24 PzH 2000 keine Schwierigkeiten zu machen,........" berichtete die Süddeutsche Zeitung. …......." http://www.zeit.de/2014/16/ruestungindustrie-korruption-griechenland "....Ferrostaal …..Es ging um Schmiergeldzahlung bei U-Boot-Deals mit.... Griechenland. Das Unternehmen hatte für die Howaldtswerke Deutsche Werft (HDW) gebaute U-Boote verkauft. ….." http://www.zeit.de/2014/16/ruestungindustrie-korruption-griechenland/seite-2 Krauss-Maffei Wegmann ".....Panzerfirmen: KMW und Nexter bilden deutsch-französischen Rüstungsriesen......" Spiegel Online vom 29.07.2015 http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/fusion-kmw-und-nexter-bilden-ruestungsriesen-a-1045928.html Atlas Elektronik, das je zur Hälfte dem Stahlkonzern ThyssenKrupp und dem Luftfahrtriesen EADS gehört. https://de.wikipedia.org/wiki/Atlas_Elektronik
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