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30. Dezember 2015, 07:48 Uhr

Berechnung des DGB

Hartz-IV-Empfänger können sich immer weniger leisten

Die Regelsätze für Hartz IV steigen zwar, doch die Kosten für Nahrungsmittel steigen schneller. Laut Berechnungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes bleibt den Betroffenen weniger Geld zum Leben.

Hartz-IV-Empfänger haben nach einer Berechnung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) deutlich weniger Geld zur Verfügung als zu Beginn von Hartz IV.

Der Regelsatz für Alleinstehende steigt zwar im neuen Jahr von derzeit 399 Euro auf 404 Euro. Die Anhebung könne aber nicht kaschieren, dass Hartz-IV- und Sozialhilfeempfänger heute faktisch weniger zum Leben haben als zum Start des Hartz-IV-Systems Anfang 2005, schreibt der DGB.

So seien die Regelsätze von 2005 bis 2015 um 15,7 Prozent gestiegen - die Preise für Nahrungsmittel aber um 24,4 Prozent.

ssu/dpa

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