Preistreiber Energie Inflation in der Eurozone steigt deutlich

Die Lebenshaltungskosten in den Ländern der Eurozone sind im April stärker als erwartet gestiegen. Grund dafür sind vor allem höhere Kosten für Energie.
Symbolbild Energiekosten

Symbolbild Energiekosten

Foto: Arne Immanuel Bänsch/ dpa

Die Inflation in der Eurozone ist im April auf den höchsten Stand seit dem Herbst gestiegen, das geht aus einer ersten Schätzung der Statistikbehörde Eurostat hervor. Die Verbraucherpreise in den Staaten der europäischen Währungsunion zogen demnach im April um 1,7 Prozent an. Im Vormonat hatte die Preissteigerung noch 1,4 Prozent betragen, lediglich im vergangenen November hatte sie mit 1,9 Prozent höher gelegen.

Am stärksten trugen die Energiepreise zur Verteuerung der Lebenshaltungskosten bei. Sie stiegen im April um 5,4 Prozent. Dienstleistungen verteuerten sich um 1,9 Prozent und Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak um 1,5 Prozent. Industriegüter wurden um 0,2 Prozent teurer.

In Deutschland stieg die Inflation im April nach Angaben des Statistischen Bundesamts vom Dienstag sogar um zwei Prozent. Auch hier waren die Energiepreise Hauptfaktor für den Preisauftrieb.

beb/Reuters
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.