G20-Gipfel zur Förderung von Frauen Ivanka Trump kommt offenbar im April nach Berlin

Der geplante Besuch von Ivanka Trump in Deutschland wird konkreter: Sie kommt offenbar Ende April zum G20-Frauenkongress nach Deutschland - und will sich über die Berufsausbildung informieren.

Ivanka Trump
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Ivanka Trump


Es ist zwar keine offizielle Bestätigung von Seiten der US-Regierung - doch ein Tweet von Ivanka Trump lässt eigentlich keinen anderen Schluss zu: Die Tochter von US-Präsident Donald Trump kommt offenbar Ende April nach Deutschland - und nimmt eine Einladung an, die deutsche Unternehmer nach SPIEGEL-Informationen ausgesprochen hatten. Anlass ist ein Kongress im Rahmen der deutschen G20-Präsidentschaft am 25. und 26. April in Berlin, der sich mit der Förderung von Frauen in der Wirtschaft befasst.

Dabei will Ivanka Trump sich offenbar auch über die deutsche Berufsausbildung informieren - auch wenn die Besuchspläne noch nicht endgültig ausgearbeitet sind. So berichtet es jedenfalls die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf einen hochrangigen Insider in der US-Regierung. Die deutschen Wirtschaftsvertreter hatten die Präsidententochter nach SPIEGEL-Informationen im Rahmen des Besuchs von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Washington explizit dazu eingeladen, sich in der Bundesrepublik berufliche Ausbildungszentren anzusehen. Merkel unterstützte das Angebot.

An diesem Montag teilte die Präsidententochter einen Artikel der "Washington Post", der die AP-Meldung als Inhalt hat, über Twitter - womöglich, weil die Tageszeitung dazu ein Foto stellte, das Merkel und Ivanka Trump nebeneinander zeigt. Sie freue sich darauf, die Rolle der Frauen in der Wirtschaft zu fördern, schrieb Trump zudem in dem Tweet. Die Bundesregierung kommentierte den AP-Bericht zunächst nicht.

Ivanka Trump gilt als wichtige Beraterin ihres Vaters und gehört ohnehin zum Regierungsteam für die Vorbereitungen für den G-20-Gipfel im Juli in Hamburg. Auch bei dem Treffen der Staats- und Regierungschefs soll es um Bildungsfragen sowie um die Förderung der Frauenerwerbstätigkeit gehen. Bei dem Kongress Ende April in Berlin, zu dem Ivanka Trump erwartet wird, handelt es sich um den sogenannten W20-Dialog zur Förderung von Frauen.

Die Bundesregierung hofft, über die Präsidententochter Einfluss auf Donald Trump und die amerikanische Politik nehmen zu können. Beim Besuch Merkels saßen die Kanzlerin und Ivanka Trump bei einem Wirtschaftsdialog über Ausbildungsfragen im Weißen Haus nebeneinander. In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass sie ein Büro im Weißen Haus erhält, um ihre Beraterrolle aufzuwerten.

fdi/Reuters



insgesamt 22 Beiträge
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Akonda 27.03.2017
1. Unglaublich!
Welchen Status hat die Tochter? Muss man jetzt dem ganzen Clan den Hintern küssen? Schlimm genug, dass sie zum Regierungsteam gehört - naja, ihr Vater ist Präsident und hat als solcher auch keinerlei Qualifikation. In offizieller Funktion, armes Deutschland..........
blitzunddonner 27.03.2017
2. ivanka arbeitet an ihrer präsidentschaft. dass ist der trump-plan.
ivanka arbeitet an ihrer präsidentschaft. dass ist der trump-plan. ihr mann sird dazu auch passend positioniert.
dbrown 27.03.2017
3. Hahaha,
offiziell. Diese Frau kommt nur rüber, um Geschäfte zu machen. Umd genügend Dumme werden sich finden, die ihr zuwinken und Fähnchen schwenken.
Cube1974 27.03.2017
4. Nord Korea, etc....
Die USA verkommen langsam aber sicher zu einem Staat welcher den Vergleich mit Nord Korea, Kuba, usw. nicht scheuen müssen. Vater und Sohn Busch waren nur die Vorboten. Hillary hat es nun nicht geschafft. Aber die Trumps toppen alles: Die Familie wird zu Regierung. Und dafür werden sogar Stellen geschaffe. Die Trumps sagen: JA ABER, wir verlangen ja auch keinen Lohn. JA ABER, Ihr bevorteilt Eure Unternehmen doch durch diese Tätigkeit. Business as it´s best. Hut ab....
karlheinz-hesse 27.03.2017
5. Das kommt einen so vor,
wie in Arabien. Der ganze Familienclan sitzt in der Monarchen -Regierung.
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