Trinkfeste Fans Japan warnt vor Bierknappheit bei Rugby-WM

Japan richtet die nächste Rugby-WM aus, sorgt sich allerdings um die ausreichende Versorgung mit für die Fanszene typischen Getränken. Die Organisatoren fordern nun von Gastgeberstädten, ihre Vorräte aufzustocken.

Ein Rugby-Fan trinkt Bier in einem Stadion in Cardiff
imago images/Sportimage

Ein Rugby-Fan trinkt Bier in einem Stadion in Cardiff


Im Herbst werden in Japan zahlreiche Menschen zur diesjährigen Rugby-Weltmeisterschaft erwartet. Da das Land offenbar nicht ausreichend auf das Trinkverhalten der ausländischen Fans vorbereitet ist, hat sich nun das Organisationskomitee eingeschaltet - und vor einem Biernotstand gewarnt.

Die Organisatoren der WM forderten die Gastgeberstädte auf, sich einen ausreichenden Vorrat an Bier anzulegen. Weil "die Rugby-Kultur in Japan nicht weitläufig bekannt" sei, wurde eine entsprechende Mitteilung versandt, teilte ein Sprecher des Organisationskomitees mit.

Wie durstig die Rugby-Fans sein können, war auch bei der vergangenen WM deutlich geworden: Beim Turnier 2015 in England wurden in den Stadien und im Umfeld zwei Millionen Liter Bier konsumiert. Der Bierkonsum an den Austragungsorten war laut der japanischen Nachrichtenagentur "Jiji Press" mehr als sechsmal so hoch gewesen wie bei Fußballspielen.

"Jiji Press" zufolge ist es bereits bei vergangenen Weltmeisterschaften vorgekommen, dass Restaurants und Bars der Biervorrat ausging.

In der australischen Stadt Adelaide hatten einheimische und irische Fans durch ihren Durst einst für einen Notstand gesorgt, der Notlieferungen aus anderen Städten zur Folge hatte.

Die WM 2019 wird vom 20. September bis 2. November in insgesamt zwölf japanischen Städten ausgetragen. Laut "Jiji Press" werden 400.000 Besucher erwartet.

cop/sid

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