Umstellungen bei Kfz-Steuer Autofahrer müssen 1,1 Milliarden Euro mehr zahlen

CDU und CSU rechnen ab 2018 mit deutlich mehr Einnahmen aus der Kfz-Steuer. Grund ist die europaweite Neuberechnung des Schadstoffausstoßes von Autos.
Fahrzeuge auf der A8 (Archiv)

Fahrzeuge auf der A8 (Archiv)

Foto: Peter Kneffel/ dpa

CDU und CSU haben zugesagt, nach der Bundestagswahl keine Steuern zu erhöhen. Mehrbelastungen zeichnen sich allerdings dennoch ab, und zwar für Autofahrer. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) plant ab 2018 mit deutlichen Mehreinnahmen bei der Kfz-Steuer. Bis 2022 sollen die Einnahmen insgesamt um 1,1 Milliarden Euro steigen, berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf Berechnungen des Finanzministeriums.

Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat diese Pläne gegenüber dem "Bayerischen Rundfunk" bestätigt. Grund für die Mehrbelastung ist demnach die neue Berechnung der Abgasausstöße bei Neufahrzeugen. Sie sollen entsprechend einer Neuregelung der Europäischen Union realitätsnäher gestaltet werden, sodass die Hersteller künftig höhere Abgaswerte angeben müssten. Da sich die Kfz-Steuer auch nach dem CO2-Ausstoß bemisst, steigt die Steuerlast entsprechend.

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