Umstellungen bei Kfz-Steuer Autofahrer müssen 1,1 Milliarden Euro mehr zahlen

CDU und CSU rechnen ab 2018 mit deutlich mehr Einnahmen aus der Kfz-Steuer. Grund ist die europaweite Neuberechnung des Schadstoffausstoßes von Autos.

Fahrzeuge auf der A8 (Archiv)
DPA

Fahrzeuge auf der A8 (Archiv)


CDU und CSU haben zugesagt, nach der Bundestagswahl keine Steuern zu erhöhen. Mehrbelastungen zeichnen sich allerdings dennoch ab, und zwar für Autofahrer. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) plant ab 2018 mit deutlichen Mehreinnahmen bei der Kfz-Steuer. Bis 2022 sollen die Einnahmen insgesamt um 1,1 Milliarden Euro steigen, berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf Berechnungen des Finanzministeriums.

Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat diese Pläne gegenüber dem "Bayerischen Rundfunk" bestätigt. Grund für die Mehrbelastung ist demnach die neue Berechnung der Abgasausstöße bei Neufahrzeugen. Sie sollen entsprechend einer Neuregelung der Europäischen Union realitätsnäher gestaltet werden, sodass die Hersteller künftig höhere Abgaswerte angeben müssten. Da sich die Kfz-Steuer auch nach dem CO2-Ausstoß bemisst, steigt die Steuerlast entsprechend.



insgesamt 138 Beiträge
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mauricer 25.01.2017
1. Autogas
Bin gespannt ob der verminderte Schadstoffausstoss von Fahrzeugen mit Autogas entsprechend berücksichtigt wird. Ich wette mal, dass nicht.
steveleader 25.01.2017
2. Wer einmal...
eines der neuen Elektroautos gefahren ist, kann nicht verstehen das noch weiter diese Dreckschleudern gebaut werden. Damit meine ich Diesel- und Benzinfahrzeuge. Ich fürchte unsere KFZ Industrie verpennt gewaltig die Zukunft. Die Gegenwart hat sie schon verpennt.
gersois 25.01.2017
3. Stickoxide?
Und was ist mit den Stickoxiden? Gehen deren Ausstoß auch in die Berechnung der Steuer ein? Oder schaffen es unsere Politiker wieder, nicht mehrere Probleme auf einmal zu betrachten?
neoeck@web.de 25.01.2017
4. Mal wieder den falschen schröpfen
Wer ist für die denn für den laschen Umgang mit Abgasen verantwortlich und wer muß dafür zahlen? Das ist doch die Methode: "Haltet den Dieb", die hier von Herrn Schäuble gestützt wird. Wäre er doch ähnlich forsch bei Steuerhinterziehung und Steuervermeidung am Werk.
jujo 25.01.2017
5. ...
Zitat von mauricerBin gespannt ob der verminderte Schadstoffausstoss von Fahrzeugen mit Autogas entsprechend berücksichtigt wird. Ich wette mal, dass nicht.
Warum nicht? Der Schadstoff wird doch für jede Fahrzeutype entsprechend des Austoßes berechnet oder etwa nicht, bleiben Sie locker.
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