Klimaziele verfehlt Regierung pumpt weitere Milliarden in Gebäudesanierung

Gedämmte Fassaden, neue Heizung: Der Bund erhöht das Budget für die klimafreundliche Sanierung von Häusern auf 11,5 Milliarden Euro. Im nächsten Jahr wird die Förderung noch einmal erweitert.
Fassadenarbeiten an einem Haus: Energiesparen geht ins Geld

Fassadenarbeiten an einem Haus: Energiesparen geht ins Geld

Foto: Daniel Karmann / dpa

Die Bundesregierung hat ein milliardenschweres Programm für mehr Klimaschutz im Gebäudesektor beschlossen. Wirtschaftsmister Peter Altmaier (CDU) sprach von noch nie da gewesenen Rekordsummen und gut angelegtem Geld für Klimaschutz und für Arbeitsplätze.

Ein Sofortprogramm von Mitte 2021 hatte bislang zusätzliche 5,8 Milliarden Euro vorgesehen. Jetzt kommen noch mal für das laufende Jahr 5,7 Milliarden Euro hinzu. Die Maßnahmen sind nötig, weil der Gebäudesektor seinen Klimazielen hinterherhinkt.

Aus Sicht eines von der Bundesregierung eingesetzten Expertenrats für Klimafragen reichte das bisherige Programm nicht aus, um die Klimaziele zu erreichen. Deswegen wurde nun nachgebessert.

»Häuslebauer nutzen die Förderung. Allein bis Mitte September wurden 10,6 Milliarden Euro Fördergelder bewilligt«, sagte Altmaier. »Wir rechnen im Gesamtjahr 2021 mit Bewilligungen von über 15 Milliarden Euro, vielleicht mit bis zu 18 Milliarden Euro.« Zusätzlich werde für nächstes Jahr eine Milliarde Euro für den klimagerechten sozialen Wohnungsbau bereitgestellt.

mmq/Reuters/dpa
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