Steuerbetrug Messi kommt mit Geldstrafe davon

Dem Steuerbetrüger Lionel Messi bleibt das Gefängnis erspart. Ganz ungeschoren kommt der mehrfache Weltfußballer allerdings nicht davon.

Barcelona-Star Lionel Messi
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Barcelona-Star Lionel Messi


Ein spanisches Gericht hat die 21 monatige Freiheitsstrafe für Lionel Messi in eine Geldstrafe umgewandelt. Der argentinische Nationalspieler muss jetzt 250.000 Dollar an den Staat überweisen.

Ende Mai hatte Spaniens Oberster Gerichtshof die Haftstrafe wegen Steuerbetrugs bestätigt. Der Einspruch des Profis vom FC Barcelona gegen das Urteil des Landgerichts Barcelona aus dem Sommer 2016 sei zurückgewiesen worden, teilte das Gericht mit.

Dass der 29 Jahre alte argentinische Nationalspieler die Freiheitsstrafe tatsächlich hätte antreten müssen, galt ohnehin als unwahrscheinlich. Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren werden in Spanien bei nicht vorbestraften Angeklagten normalerweise zur Bewährung ausgesetzt.

Das Strafmaß für Messis mitangeklagten Vater, der auch Manager des Spielers ist, das auf 15 Monate reduziert worden war, wandelten die Richter ebenfalls um. Er muss nun 180.000 Euro Geldstrafe bezahlen.

Die Richter waren zu der Überzeugung gelangt, dass der Fußballer mithilfe von Vater Jorge und Beratern das spanische Finanzamt zwischen 2007 und 2009 um 4,1 Millionen Euro betrogen hatte. Es geht um Einnahmen aus Bildrechten.

Bei seiner Aussage vor Gericht hatte der Stürmer am 2. Juni 2016 versichert, "von nichts eine Ahnung" gehabt zu haben. "Ich habe meinem Vater vertraut."

mik/Reuters



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