Milliardärinnen Reichste Selfmade-Frauen kommen aus China

Die Chinesinnen haben unter den reichsten Frauen der Welt aufgeholt: Sie belegen mehr als die Hälfte der Plätze auf der Rangliste der Selfmade-Milliardärinnen. Auch den Spitzenplatz auf der Liste haben sie erobert.

Unternehmerin Zhang Yin: Reichste Selfmade-Milliardärin der Welt
Getty Images

Unternehmerin Zhang Yin: Reichste Selfmade-Milliardärin der Welt


Peking - Unter den reichsten Frauen der Welt preschen die Chinesinnen vor: Einer Liste des chinesischen Magazins "Hurun Report" zufolge belegen sie elf der 20 Plätze der Weltliste der Selfmade-Milliardärinnen. Die drei vordersten Plätze gingen an chinesische Frauen. Spitzenreiterin ist die Verpackungspapier-Unternehmerin Zhang Yin mit einem Vermögen von umgerechnet knapp 4,1 Milliarden Euro.

Daneben schafften es drei US-Bürgerinnen, drei Britinnen, eine Spanierin, eine Italienerin und eine Russin unter die Top 20 der Selfmade-Milliardärinnen. An vierter Stelle steht die Spanierin Rosalia Mera, die die Modekette Zara führt. US-Talkmasterin Oprah Winfrey landet mit einem Vermögen von 2,3 Milliarden Dollar auf dem neunten Platz, Schlusslicht der Liste bildet "Harry Potter"-Autorin J.K. Rowling mit einer Milliarde Dollar.

Der Wirtschaftsprüfer Rupert Hoogewerf, der den "Hurun Report" regelmäßig in Shanghai herausgibt, begründete den Erfolg chinesischer Frauen unter anderem mit der Ein-Kind-Politik und der in China verbreiteten Kultur, dass Großeltern bei der Bildung und Erziehung der Kinder mitwirken. So könnten sich Mütter intensiver um ihre Karriere kümmern. Die traditionelle Akzeptanz außerhalb des Hauses arbeitender Chinesinnen sei ein weiterer Faktor.

swa/AFP



insgesamt 3 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
boam2001, 12.10.2010
1. Überhaupt nicht verwunderlich !
Kein Wunder ! In einem Land wie China, wo es ein Leichtes ist, Arbeitskräfte mit Hungerlöhnen auszubeuten und die von ihnen hergestellten Waren dann teuer an den Westen zu verkaufen.
ryul 12.10.2010
2. Aja
Zitat von boam2001Kein Wunder ! In einem Land wie China, wo es ein Leichtes ist, Arbeitskräfte mit Hungerlöhnen auszubeuten und die von ihnen hergestellten Waren dann teuer an den Westen zu verkaufen.
Und sie unterstützen dies indem sie diese kaufen. Immer diese Gesabbel mit den üblichen Themen, es wird langweilig.
Concilla 12.10.2010
3. Billige Waren
Zitat von boam2001Kein Wunder ! In einem Land wie China, wo es ein Leichtes ist, Arbeitskräfte mit Hungerlöhnen auszubeuten und die von ihnen hergestellten Waren dann teuer an den Westen zu verkaufen.
Viel billiger kaufen die Markenfirmen ihre Klamotten ein, um sie hierzulande für horrende Preise an den Mann oder die Frau zu bringen. Auf deren Schildern steht dann Made in Bangladesh, Made in Lesotho, Made in Tunisia etc.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge! zum Forum...

© SPIEGEL ONLINE 2010
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.