Inflation Teuerungsrate in Deutschland steigt leicht

Kräftig gestiegene Energiekosten haben den Preisanstieg in Deutschland auf den höchsten Stand seit 2012 getrieben. Allerdings gibt es am Ölmarkt Zeichen der Entspannung.

Zapfsäule (Archiv)
DPA

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Die Inflation in Deutschland hat sich 2018 leicht erhöht. Der Preisanstieg lag laut Statistischem Bundesamt mit 1,9 Prozent einen Tick über dem Niveau von 2017. Das war zwar der stärkste Anstieg der Preise seit dem Jahr 2012 - allerdings liegt die Inflation damit immer noch unterhalb des Ziels der Europäischen Zentralbank. Die EZB strebt für die Eurozone eine Teuerungsrate von knapp zwei Prozent an, die sie als ideal für die Konjunktur ansieht.

Für den Anstieg der Jahresteuerungsrate in Deutschland waren maßgeblich die Energiepreise verantwortlich: Sie zogen gegenüber 2017 um 4,9 Prozent und damit stärker als ein Jahr zuvor an, als sie um 3,1 Prozent zulegten.

Im Dezember 2018 ließ der Preisauftrieb angesichts des bröckelnden Ölpreises allerdings nach. Die Inflationsrate lag mit 1,7 Prozent deutlich niedriger als im November mit 2,3 Prozent. Energie kostete im Dezember 4,8 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Im November hatte der Zuwachs allerdings noch bei 9,3 Prozent gelegen.

beb/Reuters



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