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02. Oktober 2013, 07:52 Uhr

Haushaltsstreit in den USA

US-Veteranen belagern Weltkriegsdenkmal

Die Gedenkstätte an die Weltkriegsopfer in Washington ist geschlossen - doch Veteranen im Rollstuhl haben sie aus Protest gestürmt. Die US-Geheimdienste müssen mit nur 30 Prozent ihres Personals auskommen. Selbst der Ku-Klux-Klan muss umplanen. Die Folgen des Shutdowns im Überblick.

Washington/Hamburg - Jack Lew schlägt Alarm. Er habe nun die letzten Mittel im Rahmen der zulässigen Schulden aktiviert, schrieb der US-Finanzminister am Dienstag an die Abgeordneten des Kongresses. Sie müssten unverzüglich die Schuldenobergrenze von derzeit 16,7 Billionen Dollar anheben, sonst drohe den USA die Zahlungsunfähigkeit. Stichtag sei der 17. Oktober. Dann hätte die öffentliche Hand nur noch 30 Milliarden Dollar - die US-Regierung gebe aber oft an einem einzigen Tag mehr aus.

Dabei stecken die Republikaner und Demokraten im US-Kongress noch mitten im eskalierten Haushaltsstreit - seit Dienstag gilt für die Regierung der Shutdown. Der ist zwar nur ein kleiner Vorgeschmack auf die Konsequenzen eines echten Zahlungsausfalls - doch auch er hat bereits weitreichende Folgen für die Wirtschafts- und Sicherheitspolitik der größten Weltmacht und auf ihr öffentliches Leben. Eine Auswahl im Überblick:


Öffentliches Leben


Außen- und Sicherheitspolitik


Wirtschaft und Börsen

fdi/Reuters/dpa/AFP

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