China, Türkei, Brasilien An der Schwelle zum nächsten Crash

Chinas Wachstum lässt nach, Brasilien ist geschwächt und der Kurs der türkischen Lira abgestürzt: Schulden und Populisten machen Schwellenländer verwundbar. Droht 2019 eine Krise mit weltweiten Folgen?

Bauarbeiter in China
REUTERS

Bauarbeiter in China

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Während deutsche Sparer sich über die "Nullzinspolitik" der Europäischen Zentralbank ärgern, können viele Menschen in Argentinien von solchen Problemen nur träumen. Das Land war bereits mit einem Leitzins von satten 28 Prozent in das Jahr 2018 gestartet, aber dabei blieb es nicht: Weil der Peso zum Dollar binnen kurzer Zeit die Hälfte an Wert verlor, hob die Zentralbank den Zins drastisch an, erst auf 40, dann auf 60 Prozent.

Die Folge: Argentinien stürzte in eine Rezession. Der Internationale Währungsfonds IWF musste ein fast 60 Milliarden Dollar schweres Rettungspaket schnüren - und Präsident Mauricio Macri bekannte, er mache die schlimmste Zeit seit seiner Entführung im Jahr 1991 durch.

Weil mit dem Peso auch die türkische Lira in Turbulenzen geriet, wurden Erinnerungen wach an die jüngste globale Wirtschaftskrise, die ihren Ausgang in den Schwellenländern genommen hatte: die Asienkrise 1997. Sie begann, als Spekulationsblasen an Immobilien- und Aktienmärkten in der Region platzten, dann griffen Spekulanten die Währungen der betroffenen Länder an. Investoren zogen massenhaft Gelder aus der Region ab: Von Indonesien (minus 13 Prozent innerhalb eines Jahres) bis Japan (minus 2,6 Prozent) schrumpfte die Wirtschaft. Die Krise löste eine Kettenreaktion aus: 1998 ging in Russland unter Präsident Boris Jelzin der russische Staat bankrott.

Asienkrise 1997 - Händler an der Börse in Bangkok
AP

Asienkrise 1997 - Händler an der Börse in Bangkok

Experten sehen die aktuelle Entwicklung durchaus mit Sorge. "Schwellenländer leiden besonders unter einer Abschwächung des globalen Wirtschaftswachstums, beispielsweise wenn der Handelskrieg zwischen den USA und China eskaliert", sagt Gabriel Felbermayr, Außenwirtschaftsexperte des Münchner Ifo-Instituts und von März an neuer Chef des Kieler Instituts für Weltwirtschaft. Wiederholt sich die Geschichte?

Könnte 2019 zum neuen Krisenjahr der Schwellenländer werden? Welche Faktoren sprechen für einen Crash - und welche dagegen? Der Überblick:

Wenn ein Land wirtschaftliche Schwierigkeiten bekommt, kann das unterschiedliche Ursachen haben. Oft sind die Probleme hausgemacht, manchmal geraten Volkswirtschaften aber auch in den Strudel grenzüberschreitender Umwälzung - und in Krisenzeiten kommt meist beides zusammen.


Die globalen Faktoren: Steigende Zinsen und zu viele Schulden


Eine Rolle beim Ausbruch der Asienkrise 1997 spielte auch die Geldpolitik der US-Notenbank: Die Federal Reserve hatte die Zinsen in den USA Anfang der Neunzigerjahre sehr niedrig gehalten, sie dann aber innerhalb von zwei Jahren auf knapp sechs Prozent fast verdoppelt. Kapitalanlagen in den USA wurden damit binnen kurzer Frist lohnender - und etliche Investoren leiteten ihr Geld aus Schwellenländern um in die USA.

Eine ähnliche Entwicklung vollzieht sich nun wieder: Die Fed hat seit 2015 den Leitzins neun Mal erhöht auf zuletzt 2,5 Prozent - und wieder haben etliche Emerging Markets mit Kapitalabflüssen zu kämpfen. Hinzu kommt, dass die internationalen Kapitalbewegungen volatiler geworden sind. Es gibt Hinweise darauf, dass Schwellenländer häufiger als früher mit sogenannten Sudden Stops zu kämpfen haben, wenn aus Kapitalzuflüssen aus dem Ausland plötzlich Abflüsse werden. Und: Die Heftigkeit dieser Wenden hat laut einer IWF-Analyse zugenommen. "Die Normalisierung der Geldpolitik im Norden schürt eine sehr reale Rezessionsgefahr in vielen Ländern des Südens", sagt Ifo-Experte Felbermayr.

Sorgen bereitet Ökonomen auch die Entwicklung der Schulden. Seit 2007 hat sich die Verschuldung der Unternehmen weltweit von 29 auf 60 Billionen Dollar mehr als verdoppelt. Laut einer Untersuchung der Unternehmensberatung McKinsey entfällt ein Großteil dieses Anstiegs nicht auf entwickelte Länder wie die USA und Deutschland, sondern auf Konzerne in den Schwellenländern. Neben China sind davon vor allem die Türkei, Chile, Peru und die Philippinen betroffen.

Das könnte zum Problem werden, wenn die Zentralbanken wie die Fed die Zinsen wieder in die Höhe treiben und es für die Konzerne teurer wird, auslaufende Kredite oder Anleihen am Kapitalmarkt durch neue zu ersetzen. Bei einigen Ländern wird das Schuldenproblem noch verschärft, weil viele Firmen Kredite in Fremdwährungen aufgenommen haben. Im Falle der Türkei liegt der Anteil der Dollarschulden sogar bei etwa 50 Prozent. Als im Sommer 2018 der Wert der türkischen Lira einbrach, wurde das bereits zum Problem: Die Lira-Einnahmen der Firmen waren durch die Abwertung der Währung in Dollar plötzlich viel weniger wert.

Hinzu kommt: "Die Kreditwürdigkeit der Schuldner hat sich verschlechtert", so der McKinsey-Report. Bereits heute hätten viele Firmen Schwierigkeiten, ihre Finanzierungskosten aus dem laufenden Geschäft zu stemmen. Bei 20 bis 25 Prozent der Unternehmensanleihen in Entwicklungsländern bestehe bereits jetzt ein "hohes Ausfallrisiko". Sollte das allgemeine Zinsniveau um einen Prozentpunkt klettern, würde der Anteil der ausfallgefährdeten Anleihen sogar auf 33 Prozent im Falle Indiens und auf sogar 43 Prozent im Falle Chinas steigen. Zum Vergleich: Für Deutschland, Frankreich und Großbritannien berechnet McKinsey ein Ausfallrisiko von vier Prozent und bei steigenden Zinsen von sieben Prozent.

Kurz zusammengefasst: Wenn Zinsen steigen oder sich die wirtschaftliche Lage in den Ländern verschlechtert, würden diese Firmen nicht mehr genug Geld verdienen, um ihre Schulden zurückzuzahlen. Gehen viele Konzerne bankrott, stürzt das Land in eine Krise. Je nach Schwere des Falls könnten die Probleme dann auch auf andere Schwellenländer übergreifen - allein schon deshalb, weil viele Anleger die Staaten pauschal einer gemeinsamen Anlageklasse zuordnen.


Die lokalen Faktoren: Die Beispiele China, Brasilien, Türkei und Russland


Die Volksrepublik China hat ein besonders stürmisches Wachstum der Unternehmensschulden hinter sich. Innerhalb von gerade einmal zehn Jahren stiegen sie von 3 auf 19 Billionen Dollar, das entspricht 163 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung. Ebenfalls problematisch: McKinsey stuft innerhalb der chinesischen Industrie ein Drittel aller Anleihen als ausfallgefährdet ein, in der Baubranche sind es 28 Prozent.

Inzwischen steuert die Führung in Peking gegen, doch der Kampf gegen die Schulden belastet die Konjunktur. Das hat gerade auch der Apple-Konzern zu spüren bekommen, dessen iPhone-Verkäufe in China eingebrochen sind. Das Wirtschaftswachstum in China ist zuletzt auf 6,5 Prozent gesunken.

Brasilien will den Kapitalismus entfesseln

Spätestens seit Brasilien im Oktober einen neuen Präsidenten gewählt hat, ist klar: Finanzmärkte sind zynisch. Jair Bolsonaro will mit Soldaten auf den Straßen für Ordnung sorgen und sympathisiert mit der brutalen Militärdiktatur früherer Jahre. Gegen seinen Wirtschaftsminister laufen Ermittlungen wegen Betrugs. Doch kaum war der Rechtspopulist gewählt, schossen die Kurse an der brasilianischen Börse in die Höhe. Seine Amtseinführung quittierten die Finanzmärkte Anfang Januar 2019 dann mit dem nächsten Kursfeuerwerk.

Präsident Jair Bolsonaro, neuer Liebling der Finanzmärkte
AFP

Präsident Jair Bolsonaro, neuer Liebling der Finanzmärkte

Die "Financial Times" berichtet bereits über Anzeichen eines Einstellungsbooms bei brasilianischen Firmen. Nach zwei Jahren Rezession und einer um sieben Prozent geschrumpften Wirtschaftsleistung scheinen den Investoren ein paar Bolsonaro-Versprechen gereicht zu haben, er wolle für Brasilien die Kräfte des Kapitalismus entfesseln.

Mit den Fesseln ist es allerdings so: Der Sinn, den viele Regulierungen haben, erschließt sich regelmäßig erst, wenn es zu spät ist. So hat der US-Ökonom Frederic Mishkin beschrieben, wie "Liberalisierungen" im Vorfeld von Finanzmarktturbulenzen erst zu stürmischen Kapitalzuflüssen führten - und später dann zu panischen Überreaktionen. Den Investoren fehlte in der Krise das Vertrauen in die Solidität der Banken - sie wussten ja selbst, wie lasch die Aufsicht war.

Standortnachteil: starker Anführer

Gewisse Parallelen gibt es in der Türkei: Die ersten AKP-Regierungen ab 2002 wurden von der Wirtschaft für wichtige Reformen gefeiert. Und noch immer gibt es innerhalb der türkischen Regierung einen starken Block kompetenter Wirtschaftspolitiker. Präsident Recep Tayyip Erdogan hingegen, der starke Mann an der Spitze, demonstriert immer wieder mit großem Selbstbewusstsein, dass er keine Ahnung von Wirtschaftspolitik hat. Der Präsident selbst stellt damit den größten Unsicherheitsfaktor für die türkische Wirtschaft dar.

Türkische Wirtschaftsmetropole Istanbul
Getty Images

Türkische Wirtschaftsmetropole Istanbul

Erdogans Mantra lautet: Hohe Leitzinsen würden zu den hohen Inflationsraten in der Türkei führen. In Wahrheit ist es genau andersherum. Jahrelang haben solche fantasievollen Äußerungen niemanden sonderlich interessiert - solange die Wirtschaft gut lief. Als Erdogan seine Attacken gegen die Zentralbank im Mai 2018 allerdings nicht in Ankara, sondern in London wiederholte, stürzte prompt der Kurs der Lira ab - weil die Investoren ohnehin nervös waren angesichts der wachsenden Probleme der türkischen Wirtschaft.

Erdogans Druck auf die Zentralbank hat Wirkung gezeigt. Sie hat den Leitzins erst spät erhöht, um die bis dato horrenden Wachstumsraten der türkischen Wirtschaft nicht zu gefährden - und damit Erdogans Wiederwahl bei der Präsidentschaftswahl gesichert. Mehr als 40 Prozent hat die Lira deshalb 2018 im Vergleich zum Dollar an Wert verloren. Mit teils dramatischen Folgen für die Bevölkerung: Lebensmittel sind im November um 20 Prozent teurer geworden."Das vergangene Jahr war Folter für die Türkei und die Fehler der Politik riesig", sagt Türkei-Analyst Timothy Ash.

Die Türkei hat in den vergangenen Jahren Wachstumsraten von sieben Prozent und mehr erreicht. Das ist vorbei: Die Wirtschaft hat Ende 2018 stark an Schwung verloren. Die türkische Zentralbank rechnet für das kommende Jahr nur noch mit 1,5 Prozent Wachstum. Viele Experten - etwa die Ratingagentur Standard & Poor's - halten 2019 sogar eine Rezession für möglich.

So weit muss es nicht kommen. Die Türkei verfügt über eine verhältnismäßig breit aufgestellte und diversifizierte Wirtschaft. Seit dem Währungscrash verbessert sich die Position des Landes im Außenhandel. Die Billig-Lira hilft den Exporteuren, neue Abnehmer auf den Weltmärkten zu finden. Seit dem Herbst meldet das türkische Statistikamt Überschüsse in der Leistungsbilanz. Die Türkei verkauft also mehr Waren und Dienstleistungen ins Ausland, als sie selbst importiert - zum ersten Mal seit langer Zeit.

Doch die größte Sorge der Analysten bleibt: Sie fürchten, die Notenbank könnte zu früh beginnen, die hohen Leitzinsen wieder zu senken - weil Präsident Erdogan auf billigere Kredite für eine Fortsetzung des Booms drängt.

Im Bann der US-Sanktionen

Russland ist so etwas wie das ewige Talent der Weltwirtschaft: Jedes Jahr wetten Wirtschaftsbosse darauf, die 140-Millionen-Nation werde bald schon ihr großes Marktpotenzial verwirklichen - nur passiert ist das bisher nie.

Der Kreml hat in den vergangenen Jahren zwar die extreme Abhängigkeit des Haushalts von Einnahmen aus Öl- und Gasverkäufen reduziert, auch weil der Ölpreis so niedrig liegt. Neue Quellen für ein breites Wachstum hat das Land aber noch immer nicht gefunden. Die Folge: Das Wirtschaftsministerium in Moskau kalkuliert für 2019 mit mageren 1,3 Prozent Wachstum. Das ist zu wenig, um mit anderen Schwellenländern mitzuhalten oder zu den westlichen Nationen aufzuschließen.

Russlands Verwundbarkeiten wiederum sind andere als im Falle der meisten Schwellenländer. Die Staatsschuld ist mit etwa zwölf Prozent der Wirtschaftsleistung fast verschwindend gering, auch die Unternehmensschulden sind laut dem McKinsey-Report in Russland mit einem Plus von neun Prozent viel schwächer gestiegen als in der Türkei (plus 33 Prozent).

Das größte Problem ist aber nicht wirtschaftlicher Natur, sondern der politische Konfrontationskurs mit den USA und der EU. Er verschreckt die Investoren - und die Gefahr weiterer US-Sanktionen lähmt die Wirtschaft. Russland handelt zwar kaum mit Amerika und hat einen für die Weltwirtschaft erheblichen Grad finanzieller Unabhängigkeit. Als das US-Finanzministerium im April neue Sanktionen verhängte, löste das dennoch eine mittlere Panik an der Moskauer Börse aus. Inzwischen haben die USA angekündigt, den betroffenen Aluminiumkonzern Rusal von der Sanktionsliste zu nehmen. Der Schock der eigenen Verwundbarkeit steckt dem Finanzplatz Moskau dennoch in den Knochen.

Russischer Präsident Putin
DPA/Pool Sputnik Kremlin

Russischer Präsident Putin

Putins ehemaliger Finanzminister Alexej Kudrin hat Russlands Lage vor einiger Zeit recht treffend analysiert. "Wir fallen hinter der ganzen Welt zurück", sagte er. Russland müsse sich den Anforderungen des Weltmarktes stellen und "seinen Platz finden innerhalb der weltweiten Arbeitsteilung". Möglich sei das nur, wenn Russland seinen Frieden mit dem Ausland mache. Moskau brauche eine "neue Außenpolitik".

Putin hat Kudrin inzwischen einen neuen Job gegeben, er ist jetzt Chef des Rechnungshofs. Den außenpolitischen Kurs hat der Kreml aber nicht geändert. Es scheint, als sei der dem Präsidenten im Zweifel wichtiger als die wirtschaftliche Entwicklung des Landes.

Demgegenüber steht, dass Russland anders als in der Russlandkrise 1998 heute eine Zentralbankchefin hat, deren Kompetenz und Unabhängigkeit international weitgehend anerkannt sind - auch das ist ein Unterschied zur Türkei. In der vom Absturz des Ölpreises ausgelösten Rubel-Krise 2015 reagierte die russische Zentralbank schnell und so, wie es in Lehrbüchern liberaler Wirtschaftspolitik steht: Sie erhöhte den Zinssatz drastisch und unterließ den Versuch, mit groß angelegten Stützungskäufen den taumelnden Rubel zu stabilisieren.

Russland hat so trotz der damaligen Krise seine Devisenreserven von fast 400 Milliarden Dollar geschont. Für Putin sind sie ein Trumpf, um die makroökonomische Verwundbarkeit des Landes gering zu halten. Die volle Wucht der Rubel-Abwertung traf hingegen die Bevölkerung, die Kaufkraft ihrer Rubel-Einkommen brach ein. Auch das zeigt, wie der Kreml Prioritäten setzt.


Der Ausblick


Außenhandelsexperte Felbermayr ist verhalten optimistisch für das angebrochene Jahr. Argentinien und Brasilien seien allerdings "noch nicht über den Berg". Sollten die dort angekündigten Reformen nicht durchsetzbar sein, "könnten die Währungen wieder ins Rutschen kommen". Brenzlig werden könne es aber in einigen kleineren Ländern, die aber gemeinsam einiges an Gewicht ausmachen: Länder im Nahen Osten wie Ägypten oder Jordanien seien wegen ihrer hohen öffentlichen Verschuldung verletzlich - und Südafrika, weil das Wachstum dort eingebrochen sei.

Insgesamt habe die Welt aber aus der Asienkrise gelernt. Heute seien feste Wechselkurse wesentlich weniger verbreitet, die damals Anreize gesetzt hätten für Spekulationsattacken. Die Banken seien insgesamt solider.

Trotzdem sei die Gefahr eines Crashs nicht vollständig gebannt, "weil die Mechanismen dahinter immer die gleichen sind: eine übermäßige Verschuldung; ein interner oder externer Schock, der aller Welt die Verletzlichkeit des Systems vor Augen führt - und ein von Herdeninstinkten getriebenes Finanzsystem."

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f-rust 03.01.2019
1. Sensations-"Journalismus", na ja ...
Man kann die Weltlage auch ganz anders sehen: Brasiliens Börsen ziehen an und die Wirtschaft wird brummen (teils, ja, das weiß ich, zu Lasten von Sozialumfeld und Umwelt); China legt den Streit mit den USA weitgehend bei (weil das in beider Interesse ist) und stabilisiert sich auf hohem Niveau; die Türkei wird weder von den USA noch von Russland hängen gelassen (die beide ihren Einfluss wahren wollen) ... aber vermutlich hat der Kommentator (denn das ist ja eindeutig ein Meinungsartikel) seine Usancen des "immer gegen ..." aus seinen Moskauer Tagen nicht ablegen können oder wollen. lol ... Dennoch bzw. gerade deshalb: Allen ein Gutes Neues Jahr!
tosi01 03.01.2019
2. Man müsste die Macht
der FED zunächst einmal brechen, denn es ist keine Bundesbank, wie uns der Name vorgaukeln soll, sondern viel mehr eine privat (lauter Aktionäre) geführte Bank. Zudem müsste man dem weltbeherrschen Petrodollar etwas Anderes entgegenstellen, und den Ländern es selbst überlassen, in welcher Währung (Dollar, Euro etc.) sie den Handel bezahlen wollen. Die Realität beweist allerdings, dass alle (schwachen) Länder die sich vom Petro-Dollar befreien wollten, mittels von den USA initiierten und auf Lügen basierenden Krigen geplündert und in die Steinzeit gebomt worden sind. Das ist die Wurzel allen Übels im Finanzbereich.Nur das darf man hier nicht ungestraft von sich geben. Entsprechende Beiträge werden gelöscht
spontanistin 03.01.2019
3. Übermäßige Gier ....
... vieler Eigner von Kapital und Produktionsmitteln und grenzenlose Ausbeutung von Natur und Arbeitskräften sind halt eine brisante Mischung, insbesondere unter den Bedingungen des Neoliberalismus bei einem schwachen Gemeinwesens mit korrupten Volksvertretern.
martin2011ac 03.01.2019
4. lieber arbeitslos als rot
Mir wäre persönlich wäre ein Crash eher genehm und vielleicht ist das ja sogar so gewollt. Wenn man genau hinsieht arbeitet Trum eigentlich daran und tut vielleicht nur so blöd, während er tatsächlich nur die letzte die letzte Chance nutzt, die KPC (Kommunistische Partei Chinas) zu … tja zu was, beseitigen? Tatsächlich liegen die Dinge ja so, dass die KPC Moderne Technologien missbraucht wie kein zweiter, um ihre Macht weiter zu festigen, ja vielleicht sogar unumstößlich insoweit zu machen, als dass das eigene Volk auf Jahrhunderte keine Chance mehr hat". G. Orwell ist nichts dagegen, da wird auch keiner mehr Nachts- abgeholt und in ein KZ gebracht (Falun Gong ausgenommen), stattdessen gibt's kein Bahnticket, z.B. für zu viel Porno sehen. Dazu die Rede gestern von Xin Jinping, da werden doch Erinnerungen an die 1930 Jahre wach. Die Hoffnung das China eine Entwicklung wie Süd-Korea oder Taiwan nehmen könnte, hat sich nicht erfüllt, stattdessen geht es mit Hochdruck in die Gegenrichtung. Mit jedem Handy was wir jetzt noch kaufen, schaufeln wir vielleicht unser eigenes Grab. Deswegen lieber arbeitslos als rot.
jennerwein 03.01.2019
5. Finanzmärkte sind zynisch - Brasilien
Nein, Geld will Perspektivd und Sicherheit. Wann haben meine Enkel mehr von meinem (seit härtester Nachkriegszeit) Erspartem: Wenn es in demokratischem / nichtdemokrstischem Chaos versandet, oder in einer demokratischen / nichtdemokrastischen Sicherheit sich vermehrt. Die Stastsform - Monarchie - Diktatur - Demokratie - ist nicht entscheidend. Argentien, Brasilien, Chile, haben allesamt Diktatur und Demokratie gehabt.
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