Beschäftigungszahlen Aufschwung am US-Arbeitsmarkt gerät ins Stocken

Im September hat der US-Arbeitsmarkt 661.000 Stellen hinzugewonnen. Erwartet wurde allerdings ein deutlich stärkerer Zuwachs.
Ein Laden in San Francisco sucht nach Arbeitskräften

Ein Laden in San Francisco sucht nach Arbeitskräften

Foto: Jeff Chiu/ AP

Einen Monat vor der Präsidentschaftswahl ist die Beschäftigung in den USA zwar weiter gestiegen, allerdings schwächer als erwartet. Außerhalb der Landwirtschaft seien im September 661.000 Stellen hinzugekommen, teilte das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Die Arbeitslosenquote sank von 8,4 auf 7,9 Prozent.

Analysten hatten mit einem Zuwachs von im Schnitt 875.000 Jobs gerechnet. Der Stellenzuwachs in den beiden Vormonaten wurde um insgesamt 145.000 Stellen nach oben korrigiert.

Empfohlener externer Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.
Externer Inhalt

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

In der Coronakrise war die Beschäftigung mit Rekordtempo eingebrochen. Seither erholt sich der Arbeitsmarkt, allerdings zuletzt mit abnehmendem Tempo.

Trumps positiver Corona-Test sorgt für Verunsicherung

Der Ökonom Uwe Burkert sieht einen Zusammenhang zwischen den wieder steigenden Zahlen an Neuinfektionen und dem Rücklauf des Stellenwachstums. "Dass nun auch noch Präsident Trump, der die Infektionsrisiken immer kleingeredet hatte, selbst Corona-positiv getestet wurde, dürfte die allgemeine Verunsicherung eher wieder erhöhen, was dem Jobaufbau schadet", so Burkert.

US-Präsident Donald Trump war am Freitag positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Aktienmärkte reagierten mit Verunsicherung, der Leitindex mehrerer Länder brach nach Bekanntgabe der Nachricht ein.

bah/dpa/Reuters