Globaler Abschwung Die Stunde der Nationalisten

Der heraufziehende weltwirtschaftliche Abschwung könnte hässlich werden: Wenn die nationale Konjunkturpolitik versagt, droht eine Eskalation des Protektionismus. Gerade Deutschland wäre betroffen.

US-Präsident Trump, Japans Premier Abe, Chinas Machthaber Xi (v. l.): Welle des Protektionismus
Brendan Smialowski / AFP

US-Präsident Trump, Japans Premier Abe, Chinas Machthaber Xi (v. l.): Welle des Protektionismus

Eine Kolumne von


Wir haben verstanden. Das war die Botschaft der mächtigsten Männer und Frauen der Welt. Wir werden die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen. Wir versprechen, unsere jeweiligen Grenzen offenzuhalten. Wir werden keine Handelsbarrieren errichten, sondern uns bemühen, den Welthandel weiter zu liberalisieren. So steht es im Communiqué des ersten G20-Gipfels von Washington, der Mitte November 2008 stattfand.

Das Papier liest sich heute wie ein historisches Dokument aus fernen Zeiten.

Ziemlich genau elf Jahre ist das her. Die Weltwirtschaft war infolge der Finanzkrise soeben zum Stillstand gekommen. Dass es eine globale Rezession geben würde, war unausweichlich. Nun ging es darum, die Schäden zu begrenzen. Der damalige französische Präsident Nikolas Sarkozy und der britische Premier Gordon Brown trommelten die G20 zusammen, ein neues Forum, in dem die wichtigsten Volkswirtschaften der Erde zusammensaßen.

Gemeinsam wollten sie die Fehler der Vergangenheit vermeiden. Anders als in den Dreißigerjahren, als eine Finanzkrise eine Weltwirtschaftskrise ausgelöst hatte, die dann in einen erbitterten Handelskrieg mündete, der die Krise weiter verschärfte und verlängerte, sollten diesmal die Grenzen offenbleiben. In der "Washingtoner Deklaration" legten die G20 die Grundsätze für globale Kooperation fest.

G20-Treffen 2008 in Washington: Abgestimmtes Handeln zur Rettung der Wirtschaft
Eric Feferberg/ AFP

G20-Treffen 2008 in Washington: Abgestimmtes Handeln zur Rettung der Wirtschaft

Das Forum war ein paar Jahre lang ziemlich erfolgreich. Dank abgestimmter Konjunkturmaßnahmen war die Krise von 2008 und 2009 nur kurz, wenn auch heftig. Eine große ökonomische Konfrontation fand nicht statt. Ende 2013 gelang es sogar, ein großes Abkommen zur Liberalisierung des Agrarhandels zu verabschieden, das praktisch alle Staaten der Erde unterzeichneten; das "Bali-Paket" (PDF) war der erste Deal unter dem Dach der Welthandelsorganisation WTO - und wie es aussieht, könnte es das einzige derartige Abkommen bleiben. Denn inzwischen hat sich das globale Szenario komplett verändert.

Ökonomisch sinnlos, politisch attraktiv

In Zeiten ökonomischer Krisen sind Gesellschaften anfällig für die Logik des Handelskriegs: Um Jobs zu retten, werden heimische Branchen gegen ausländischen Wettbewerb geschützt. Das verschafft dem jeweiligen Land bestenfalls kurzfristige Vorteile, die dahin sind, sobald die Handelspartner mit Gegenmaßnahmen reagieren. In der Folge schließen sich die Grenzen immer weiter, der internationale Austausch geht zurück.

Ökonomisch ist Protektionismus sinnlos. Politisch hingegen kann er durchaus attraktiv sein - wenn nämlich die Intentionen wichtiger sind als die Resultate: Regierende können mit handelsbeschränkenden Maßnahmen Signale an die heimische Bevölkerung senden, alles zu versuchen, um das Los ganzer Bevölkerungsgruppen zu verbessern. Und wenn sich am Ende die Lage weiter verschlechtert, können nationalistische Führungsfiguren gegnerische ausländische Mächte dafür verantwortlich machen. Protektionismus trägt dazu bei, die internationalen Beziehungen zu vergiften - wie in den Dreißigerjahren.

Zum Autor
  • Institut für Journalistik, TU Dortmund
    Henrik Müller ist Professor für wirtschaftspolitischen Journalismus an der Technischen Universität Dortmund. Zuvor arbeitete der promovierte Volkswirt als Vizechefredakteur des manager magazin. Außerdem ist Müller Autor zahlreicher Bücher zu wirtschafts- und währungspolitischen Themen. Für den SPIEGEL gibt er jede Woche einen pointierten Ausblick auf die wichtigsten Wirtschaftsereignisse der Woche.

Dass die wichtigsten Staaten in der letzten großen Rezession dieser destruktiven Logik abschworen, ist das große Verdienst der G20 und ihrer Schwergewichte USA, EU und China. Aber die Gelübde hielten nicht ewig. Neue nationalistische Führungsfiguren kamen an die Macht: Xi Jinping in China, Narendra Modi in Indien, Donald Trump in den USA, die Brexiteers in Großbritannien, Shinzo Abe in Japan und diverse andere.

Es begann eine Welle des Protektionismus - und zwar bei guter Konjunktur. Jahre bevor Trump ins Weiße Haus einzog, begannen Auseinandersetzungen mit China wegen dessen hochsubventionierter Stahl- und Aluminiumindustrie. Andere Staaten überzogen China daraufhin mit Strafzöllen. Einige Schwellenländer wie Indien und Russland fingen an, einzelne Branchen mit Zöllen zu schützen. Es war ein Protektionismus der Nadelstiche, unangenehm, aber nicht sonderlich schmerzhaft.

Neue Eskalationsstufen

Seit Anfang 2018 ist das anders. Donald Trumps konfrontative Handelspolitik und die Unsicherheiten, die vom dräuenden Ausstieg Großbritanniens aus dem EU-Binnenmarkt ausgehen, hinterlassen Spuren in der Weltwirtschaft. Diese Woche gibt es neue Indizien: Am Dienstag legen die US-Statistiker neue Berechnungen zum amerikanischen Handelsdefizit vor, am Freitag folgen Zahlen vom deutschen Export und vom Außenhandel Chinas.

Die Ergebnisse dürften nicht sonderlich erfreulich ausfallen: Es ist zu erwarten, dass die deutschen und die chinesischen Exporte weiter zurückgegangen sind, während das US-Handelsdefizit noch gewachsen sein dürfte. Eine destruktive Dynamik ist im Gange, die momentan wegen der abermaligen chinesisch-amerikanischen Verhandlungen zwar zum Stillstand gekommen ist, die aber jederzeit neue Eskalationsstufen erreichen kann.

Die Spuren, die die Zollerhöhungen in der Weltwirtschaft bereits jetzt hinterlassen haben, sind unübersehbar. Allein zwischen Sommer 2018 und Sommer 2019 traten neue Beschränkungen auf ein Handelsvolumen von rund 800 Milliarden Dollar in Kraft, wie die WTO ausgerechnet hat (PDF).

Die Einfuhrbeschränkungen zeitigen längst reale Folgen. Der Welthandel ist in den vergangenen Monaten geschrumpft, so der Internationale Währungsfonds (IWF). Die Stimmung bei den Unternehmen trübt sich immer weiter ein. Die weltweite Industrienachfrage stagniert; gerade Maschinen und Anlagen, Deutschlands Paradebranchen, sind betroffen (Mittwoch gibt's neue Zahlen zum Auftragseingang).

Die exportlastige bundesrepublikanische Wirtschaft steht bereits am Rande einer Rezession. Die Industrieproduktion ist seit einem Jahr rückläufig (achten Sie Donnerstag auf neue Zahlen vom produzierenden Gewerbe). Mittelosteuropa, dessen Industriestrukturen stark auf Deutschland ausgerichtet sind, dürfte ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen werden.

Selbst in den USA, wo die Konjunktur - nach Steuersenkungen im vorigen und Zinssenkungen in diesem Jahr - noch ordentlich unter Dampf ist, verlieren die Unternehmen das Zutrauen in die Zukunft: Seit Anfang 2018 die heiße Phase der Handelskriege begann, sind die Firmeninvestitionen erheblich zurückgegangen, wie aus Zahlen der Federal Reserve Bank von St. Louis hervorgeht.

Hauptsache, die anderen sind schuld

Der derzeit ziemlich synchrone weltweite Abschwung macht eine Lösung der Handelskonflikte nicht leichter. Wenn schon in relativ guten Zeiten die Zollschranken heruntergelassen werden, steht zu befürchten, dass in der nächsten Rezession die Konflikte erst recht zunehmen.

So ist die Lage: Eine Kaskade von Zollschranken hat einen Abschwung ausgelöst, der nun seinerseits den Protektionismus begünstigt.

Längst hat sich der Geist von Washington verflüchtigt. 2008 war den Anführern der wichtigsten Volkswirtschaften der Welt klar, dass sie abgestimmt handeln müssten - oder Gefahr laufen würden, ins Chaos der Vergangenheit zurückzufallen. Sie kauften damals Zeit, indem sie Banken retteten, große Konjunkturprogramme auflegten, Cash-Infusionen seitens der Notenbanken organisierten und die Grenzen offenhielten.

So viel Kooperationsfähigkeit ist heute kaum noch vorstellbar. Die nächste große Rezession könnte deshalb hässlich werden. Nicht nur, weil nationalistische Führungsfiguren in vielen G20-Ländern an die Macht gekommen sind, sondern auch, weil die konjunkturpolitische Munition knapp geworden ist:

  • Die Notenbanken haben die Zinsen bereits gegen Null (und tiefer) gesenkt sowie Wertpapiere im Volumen von Billionen Euro, Dollar, Yen und Pfund aufgekauft. Wie wirksam weitere monetäre Lockerungsübungen sein können, ist fraglich.
  • Die Verschuldung vieler Staaten ist viel höher als 2008 (Deutschland ist in dieser Hinsicht eine rare Ausnahme). Bei erneuten großangelegten schuldenfinanzierten Konjunkturprogrammen stellen sich höchst unangenehme Fragen der Zahlungsfähigkeit.
  • Auch die Unternehmen schieben in vielen Ländern enorme Verbindlichkeiten vor sich her. Ob in China, Frankreich oder den USA - vielerorts ist die Verschuldung höher als 2008. Die Kreditinstitute regulatorisch von der Kette zu lassen und die Verschuldung noch weiter zu steigern, um die Nachfrage anzuregen, ist unter diesen Bedingungen kaum möglich.

Wenn nationale konjunkturpolitische Instrumente weitgehend wirkungslos geworden sind, wird auch internationale Kooperation schwieriger. Umso eher werden Regierungen auf die alten protektionistischen Brechstangen zurückgreifen: Zölle und sonstige Einfuhrbeschränkungen, Abwertung der Währungen.

Eine solche Eskalation ist zwar ökonomisch eindeutig schädlich. Aber politisch kann sie nationalistischen Führern gerade recht kommen. Hauptsache, schuld an der Misere sind die (jeweils) anderen.

Die wichtigsten Wirtschaftsereignisse der bevorstehenden Woche
Montag

Berlin/Zwickau - Autos und so - Spitzentreffen von Bundesregierung und Autobranche zur Elektromobilität. Am selben Tag in Zwickau: Volkswagen startet die Produktion des Elektroautos ID.3. Mit dabei: Merkel und VW-Chef Diess.

Jurmala - Korruption im EZB-Rat? - Beginn Prozess gegen den lettischen Zentralbankchef Rimsevics, der auch Mitglied im Rat der EZB ist. Ihm wird vorgeworfen, Bestechungsgelder kassiert zu haben. aufgefordert und diese auch angenommen zu haben. Der Zentralbankchef weist die Anschuldigungen zurück.

Berichtssaison I - Geschäftszahlen von Siemens Healthineers, Telefonica Deutschland, Ryanair, Uber, Under Armour.

Dienstag

Washington - Rote Zahlen - Neue Daten zur US-Handelsbilanz. Nicht unwahrscheinlich, dass das Defizit abermals gestiegen ist - der starke Dollar und die dynamische Konsumnachfrage begünstigen den Import, aller Trumpschen Zölle zum Trotz.

Karlsruhe - Fördern, fordern, sanktionieren? - Das Bundesverfassungsgericht urteilt darüber, ob Hartz-IV-Empfängern, die Jobangebote ausschlagen, Leistungen gekürzt werden dürfen.

Berichtssaison II - Geschäftszahlen von Schaeffler, Vonovia, Hugo Boss, Evonik, Siemens Gamesa, Intesa Sanpaolo, Telefonica, Endesa, Adecco, Scania.

Mittwoch

Frankfurt - Schlüsselbranche - Der Maschinen- und Anlagenbauverband VDMA legt neue Zahlen zu Auftragseingängen vor.

Berichtssaison III - Geschäftszahlen von BMW, Wirecard, Adidas, Hannover Rück, Axel Springer, Bertelsmann, RTL, Axa, Societé Générale, Alstom, Banca Montei dei Paschi di Siena.

Donnerstag

Brüssel - Die Neunzehn - Treffen der Euro-Finanzminister: Es soll um Investitionen und Innovationen gehen - und um die Auswahl des neuen EZB-Direktoriumsmitglieds (die Deutsche Lautenschläger war zurückgetreten, Nachfolgerin soll die Wirtschaftsweise Schnabel werden).

Berichtssaison IV - Geschäftszahlen von Siemens, Deutsche Telekom, Munich Re, Lufthansa, Commerzbank, ProSiebenSat.1, Fielmann, Zurich Insurance, Toyota, Walt Disney, ArcelorMittal, ACS, UniCredit, Veolia Environnement, Telecom Italia, Generali.

Freitag

Peking/Wiesbaden - Trübe Aussichten - Neue Zahlen vom chinesischen Außenhandel und vom deutschen Export.

Berichtssaison V - Geschäftszahlen von Allianz, EnBW, Crédit Agricole, Honda.

Sonntag

Madrid - Endlich stabile Verhältnisse? - Erneute Parlamentswahl in Spanien. Ministerpräsident Sánchez regiert nach wie vor nur geschäftsführend, weil sich Mehrheit im Parlament zusammenraufen konnte.

insgesamt 91 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
arikimau 03.11.2019
1. Dann schröpfen wir die Reichen
Kein Problem, sollen die Unternehmen endlich höhere Löhne zahlen, dann können sich auch die Leute im Land mehr leisten und es ausgleichen.
zudummzumzum 03.11.2019
2. Cui bono
*Genervt. JAAAAAHAAAA, wir haben es alle gelernt: Protektionismus ist Mist. Aber freier Welthandel ist auch Mist. Wenn es angeblich Wachstum schafft und Wohlstand steigert, wenn Deutschland seine Landwirte subventioniert, damit sie Fleisch nach China exportieren können und es "wirtschaftlich vernünftig" sein soll, Plastikmüll nach Afrika oder Asien zu expedieren, dann kommen wir dahin, dass irgendwelche Messzahlen der Ökonomen nicht stimmen können. Holländische Bauern zahlen deutschen Bauern Geld dafür, dass sie Gülle auf deutschen Feldern verklappen - und die EU bezahlt?! Deutsche private Haushalte zahlen mit ihrer Stromrechnung EEG-Abgabe, damit EEG-befreite Unternehmen Waren ins Ausland schaffen können, weil sie durch den billigen Strom günstiger sind als dort einheimische Wirtschaften ... Haben wir alle einen an der Waffel, dass wir uns diese Pseudologik immer noch gefallen lassen, aus der dann eine Steigerung des BIP oder des Welthandels herauskommen? Wir sollten, statt gegen die Trumps dieser Welt zu zetern, mal wieder versuchen, in den Wettstreit der Ideen zu kommen und dafür sorgen, dass wir besser werden. Zur Not auch damit, auf den einen oder anderen Deal zu verzichten, weil der langfristig teurer kommt als das Wachstum, das uns derzeit als Heilsbringer verkauft wird.
willibaldus 03.11.2019
3.
Ganz recht. Aber ich möchte auch etwas differenzieren. Es kann durchaus sein, daß manche Staaten davon profitieren, eine Branche besonders zu schützen. Schwellenländer zB. Das muss auch nicht unbedingt schädlich sein. Es hilft natürlich, wenn man sich mit anderen Ländern dazu ins Einvernehmen setzt und denen ihre eigenen Branchen zugesteht, die denen wichtig sind. Per WTO hat man das ganz gut geregelt. Wir zB schützen unsere Landwirtschaft, weil wir meinen, daß man seine Bevölkerung aus dem eigenen Land ernähren können sollte. Anderen sind ihre SUV wichtig und schützen die heimischen Produzenten mit einem 25% Zoll, wie es die USA zB macht. Zu den Zöllen kommen dann aber auch andere Hemmnisse, wie Qualitätsstandards, labyrinthische Zulassungsverfahren bzw undurchsichtige Landschaft, wenn man Dinge in allen 50 US Staaten getrennt zulassen muss. Die USA haben hier mehr Hemmnisse, als EU und China zusammen. Und nicht erst seit Trump.
Beat Adler 03.11.2019
4. The perfect storm braut sich zusammen
The perfect storm braut sich zusammen Wenn es "nur", in Anfuehrungs -und Schlusszeichen nur, um den Wirtschaftskrieg von Trump gegen den Rest der Welt ginge, liesse sich das noch eingrenzen. Aber gleichzeitig kommt dazu das totale Brexitchaos, das sich am 13. Dez. 2019 noch verschaerft, denn das Resultat der Neuwahlen in Grossbritanien koennte durchaus sehr unerfreulich sein. Dazu Hongkong, das abschmiert, die Querelen zwischen Japan und Suedkorea, die ungeloesten Staatsschuldenexplosionen in den USA und in China. Am Schluss Deutschland mit der Eurozone, wo eben auch nicht Alles glaenzt. Die Loesung? Die Neue im Oval Office ab 21. Januar 2021. Solange muessen wir, die Normalos der Welt, noch durchhalten. Danach heisst es wieder ZUSAMMENARBEIT USA PLUS EU PLUS China statt America first=America alone=America isolated. mfG Beat
Hwegraef 03.11.2019
5. Schlau gesprochen ...
... und ich rufe zurück, in Richtung Elfenbeinturm der journalistischen Wirtschaftswissenschaften: "Was soll man jetzt tun?". Es hat ja nicht nur Gewinner gegeben. Wenn der Hunger und Zorn erst mal da ist, dann wird nicht mehr gefragt. Könnte es sein das die Welt noch etwas anderes braucht, als deutsche Maschinen und ökonomische Weisheiten? Als guter zynischer Kriegsgewinnler setzt man jetzt auf Waffen :(
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.