Digitale Währung Venezuelas Trump verbietet "Petro" in den USA

In den USA darf der "Petro" nicht genutzt werden: Präsident Trump hat die digitale Währung Venezuelas für Amerikaner verboten.
Foto: Marco Bello/ REUTERS

US-Präsident Donald Trump hat in den USA alle Geschäfte mit der venezolanischen Kryptowährung "Petro" verboten. Diese Währung diene dazu, US-Sanktionen gegen Venezuela zu umgehen, hieß es in einer Erklärung des Weißen Hauses.

Der US-Präsident verbot die Geschäfte per Dekret allen US-Bürgern. Die USA versperren Venezuela damit einen weiteren Zugang zu frischem Kapital.

Dem vom Sozialisten Nicolás Maduro mit harter Hand regierten Venezuela droht die Pleite. Der Bolivar, die Währung des Landes mit den größten Ölreserven, leidet unter Hyperinflation und ist praktisch nichts mehr wert. Daher können kaum noch Importe von Lebensmitteln und Medizin finanziert werden.

Maduro setzt deshalb seit Februar auf die eigene Digitalwährung namens "Petro", abgesichert mit Ölreserven.

Trumps Erlass gilt für alle digitalen Währungen, die von der oder für die Regierung Venezuelas erlassen wurden.

wal/dpa
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