Verbraucherschutz Aigner verspricht bessere Kennzeichnung regionaler Lebensmittel

Schluss mit der Verbraucher-Irreführung: CSU-Ministerin Ilse Aigner will nach SPIEGEL-Informationen regionale Lebensmittel besser kennzeichnen lassen. "Manche Produkte halten nicht, was die Verpackung verspricht", sagte sie.

Ministerin Aigner: Verbraucher fühlen sich zu Recht getäuscht"
MARCO-URBAN.DE

Ministerin Aigner: Verbraucher fühlen sich zu Recht getäuscht"


Hamburg - Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) will dagegen vorgehen, dass Lebensmittelhersteller ihre Erzeugnisse fälschlich und überteuert als "regionale Ware" anbieten. "Manche Produkte halten nicht, was die Verpackung verspricht, und Verbraucher fühlen sich zu Recht getäuscht", sagte die Ministerin dem SPIEGEL.

Gerade weil Erzeugnisse aus der Heimat eine große Zukunft hätten, seien klarere Kriterien wichtig. "Wir arbeiten an Leitlinien für eine transparente und zuverlässige Regional-Kennzeichnung", so Aigner. Dazu sei eine deutliche Abgrenzung der jeweiligen Region ebenso nötig wie eine Definition, welche Bestandteile des Nahrungsmittels tatsächlich von dort kommen müssten. "Was draufsteht, muss auch drin sein", sagt die CSU-Politikerin.

Die Verbraucherschutzministerin reagiert mit ihrer Initiative auf einen Bericht der Zeitschrift "Ökotest": Demzufolge stammten von 53 untersuchten Lebensmitteln, für die mit dem Label "Regional" geworben wurde, nur 14 wirklich aus dem näheren Umkreis des Verkaufsorts.



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