Verbrauchervertrauen US-Konsumenten verlieren die Laune

Das Vertrauen der US-Verbraucher ist im Mai stark gesunken. Die Konsumenten bewerten nicht nur ihre derzeitige Lage schlechter als zuletzt.

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Die Stimmung der US-Konsumenten hat sich im Mai unerwartet und deutlich eingetrübt. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen fiel um 2,1 auf 92,6 Punkte. Das gab das Institut The Conference Board zu seiner monatlichen Umfrage bekannt. Es ist der schlechteste Wert seit November 2015. Die Verbraucher bewerteten sowohl ihre Aussichten als auch ihre derzeitige Lage schlechter als zuletzt.

Volkswirte hatten mit einem Anstieg auf 96,1 Punkte gerechnet. Der Indikator des Conference Board gilt als wichtiges Stimmungsbarometer. Monatlich befragt das private Institut etwa 3000 US-Haushalte.

Der private Konsum ist die Triebfeder der US-Wirtschaft. Er macht etwa 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus. Die US-Notenbank sieht die Wirtschaft auf einem guten Kurs. Sie peilt angesichts von Vollbeschäftigung und anziehender Konjunktur eine baldige Zinserhöhung an. Sie hatte zuletzt im Dezember den Schlüsselsatz zur Versorgung der Banken mit Geld auf eine Spanne von 0,25 bis 0,5 Prozent angehoben.

brt/Reuters/dpa

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