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02. Juli 2014, 07:35 Uhr

Versicherungsschäden

Pfingstunwetter "Ela" kostet 650 Millionen

Nur "Andreas" war in jüngster Zeit noch teurer: Das Orkantief "Ela" hat in NRW Versicherern zufolge Schäden in Höhe von 650 Millionen Euro angerichtet. Knapp ein Zehntel der Summe soll allein in Düsseldorf angefallen sein.

Düsseldorf - Mit Schäden an Autos und Häusern hat das Pfingstunwetter "Ela" Kosten von insgesamt 650 Millionen Euro verursacht. "'Ela' ist für die Sachversicherer der zweitteuerste Sommersturm der vergangenen 15 Jahre", sagte Bernhard Gause vom Gesamtverband der Deutschen Versicherer (GDV) der "Rheinischen Post". Nur das Sturmtief "Andreas" habe Ende Juli 2013 mit 1,9 Milliarden Euro noch höhere private Sachschäden verursacht.

Laut GDV entfallen auf die Sachversicherer 250.000 Schäden an privaten Wohngebäuden und Unternehmen im Wert von insgesamt 400 Millionen Euro. Bei den Kfz-Versicherern wurden 100.000 Schäden in Höhe von rund 250 Millionen Euro gemeldet.

"Ela" hatte am 9. und 10. Juni vor allem in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen gewütet. In Düsseldorf, Essen, Köln und Krefeld starben sechs Menschen an den Folgen des Unwetters.

Die Stadt Düsseldorf beziffert ihre Schäden durch den Sturm auf mindestens 63,8 Millionen Euro. Dies geht nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung aus der Sturmbilanz der Stadt hervor, die am Donnerstag dem Rat vorgelegt werde.

dab/dpa

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