Standort Ostdeutschland AMD prüft dritte Chipfabrik in Dresden

Der kalifornische Chiphersteller AMD erwägt den Bau einer dritten Fabrik in Dresden. In der sächsischen Metropole könnten tausend neue Arbeitsplätze entstehen.


Arbeiter bei AMD in Dresden: Made in Saxony
AP

Arbeiter bei AMD in Dresden: Made in Saxony

Frankfurt am Main - Die sächsische Hauptstadt könne sich berechtigte Hoffnung auf weitere Investitionen des US-Konzerns in Höhe von 2,5 Milliarden Euro machen, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Die Entscheidung über den Standort solle bis zum Sommer nächsten Jahres fallen, sagte AMD-Vorstandschef Hector Ruiz der Zeitung. "Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir mit dem Beginn des Jahres 2008 eine neue Fabrik brauchen", sagte Ruiz.

Die sächsische Landesregierung habe Gespräche mit AMD Chart zeigen bestätigt, schreibt das Blatt. Nach dem Erfolg der ersten beiden Fabriken und der damit verbundenen Konzentration der AMD-Chipherstellung auf Sachsen spreche viel dafür, "dass es auf Dresden hinausläuft".

Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU) sagte der Zeitung, das Land habe "offensichtlich die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen, um solche Ansiedlungen in den Freistaat zu holen". Derzeit stellt AMD seine zweite Produktionsstätte in Dresden fertig, in die der Konzern rund 2,5 Milliarden Euro investiert hat.



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