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Steigt BMW bei Loewe ein?

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aus DER SPIEGEL 37/1985

Weil die Elektronik im Auto ständig an Bedeutung gewinnen wird, will BMW-Chef Eberhard von Kuenheim die fränkische Firma Loewe Opta stärker an sich binden. Der Produzent von Geräten der Unterhaltungselektronik und der Kommunikationstechnik gehörte noch vor wenigen Monaten zum Philips-Konzern. Als die Niederländer 1984 bei Grundig die Führung übernahmen, verordnete das Kartellamt die Trennung. Inzwischen hat das Loewe-Management selbst 51 Prozent des Firmenkapitals erworben, 26 Prozent übernahm die Technologie Investoren Gesellschaft (TIG). Dahinter stehen mit etwa gleich großen Anteilen die Dresdner Bank, die Bayerische Vereinsbank und BMW. Die restlichen 23 Prozent sind noch bei der Dresdner Bank »geparkt« und sollen nun an BMW weitergereicht werden. Mit ihren Anteilen an der TIG würden die Münchner Autobauer über weitgehende Einflußrechte bei dem Elektronik-Unternehmen verfügen. Loewe-Chef Helmut Ricke, der die Kapital-Transaktion bis Ende des Jahres unter Dach haben will, lehnte eine Stellungnahme zu den BMW-Plänen ab.

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