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03. Juli 2001, 11:04 Uhr

Stellenstreichungen

IBM sortiert aus

Bei Global Services, der Beratungssparte von IBM, wird die Gangart verschärft. Rund tausend Mitarbeiter, die nicht genug können, müssen gehen.

Harte Gangart: IBM
AP

Harte Gangart: IBM

New York - "Das ist kein freiwilliges Programm", sagte IBM-Sprecherin Jan Butler. Nach ihren Angaben überprüft die Firma derzeit die Ausbildung und das Können der Mitarbeiter. Global Services ist die am schnellsten wachsende Sparte des Computerriesen, die vor allem Beratungsleistungen anbietet.

Nachdem IBM bestimmten Mitarbeitern schon im März Abfindungen in Höhe eines halben Jahresgehalts für einen freiwilligen Abgang geboten hatte, wird jetzt gekündigt. "Wir passen unseren Mitarbeiterstab den Erfordernissen des Marktes an", so die Sprecherin.

Butler wehrte sich gegen Vermutungen, die Stellenstreichungen stünden in Zusammenhang mit den derzeitigen Absatzproblemen der Computerbranche. Ihren Angaben zufolge sind bereits in den nächsten Monaten Neueinstellungen geplant. Die Kündigungen beträfen weniger als ein Prozent der rund 150.000 Global-Services-Mitarbeiter. Insgesamt hat IBM weltweit 315.000 Beschäftigte.

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