Stromausfall BASF prüft Klage gegen E.on

Der Chemiekonzern BASF erwägt wegen des europaweiten Stromausfalls im November Schadenersatzforderungen gegen den Düsseldorfer Energiekonzern E.on. Rund zehn Millionen Menschen waren damals ohne Strom.


Berlin - "Wir sind bei der Schadensaufnahme und prüfen rechtliche Schritte", sagte eine Sprecherin des Ludwigshafener Chemiekonzerns dem Berliner "Tagesspiegel". Die Netze waren damals europaweit zusammengebrochen, weil ein Mitarbeiter von E.on eine Hochspannungsleitung abgeschaltet hatte, ohne dass ausreichende Ersatzkapazitäten zur Verfügung standen. Betroffen waren 10 Millionen Menschen in Deutschland, Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Italien und Frankreich.

Am Montag hatte die EU-Kommission einen Untersuchungsbericht veröffentlicht, der dem E.on-Konzern technische Mängel und fehlende Vorkehrungen für die Netzsicherheit vorwirft und die Verwantwortung für den Blackout zuweist.

wal/Dow Jones



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