Subventionsbitte Airlines fordern Staatshilfe bei Irak-Krieg

Nach dem Schock des 11. Septembers 2001 könnte ein neuer Irak-Feldzug für viele Not leidende Fluglinien den Anfang vom Ende bedeuten. Vorbeugend verlangen europäische Airlines daher schon einmal Staatshilfen für den Fall eines Krieges.


Brüssel - Neben den Fluggesellschaften haben auch Flughäfen die die EU und ihre Mitgliedstaaten aufgefordert, zusätzliche Kosten für die Sicherheit zu übernehmen. Ein Krieg könnte die Gefahr terroristischer Anschläge erhöhen, erklärte Philippe Hamon vom Internationalen Flughafen-Rat am Freitag in Brüssel. Die Regierungen hätten die moralische Pflicht, so Hamon, "eine konsistente Politik gegen Terrorismus zu führen und die sozialen und wirtschaftlichen Vorteile der Luftfahrt zu verteidigen".

Dem Appell schloss sich auch der Verband der Europäischen Fluggesellschaften (AEA) an. Die Regierungen sollen danach auch eine Strategie für einen zusätzlichen Versicherungsschutz entwickeln.

Nach den Anschlägen vom 11. September waren die Regierungen ebenfalls eingesprungen, weil die Versicherungen Policen für eine Haftung im Kriegs- und Terrorfall gekündigt hatten.



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