Telefonkosten Ende des Preisrückgangs in Sicht

Nach dem Preisverfall für Telefonate in den vergangenen Jahren werden Ferngespräche im Festnetz wieder teurer. Handybenutzer kommen dagegen weiterhin billiger weg.


DPA

Wiesbaden - Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden berichtete, hat sich der erstmals im Juni ermittelte Preisanstieg für Inlandsferngespräche im Festnetz im Juli beschleunigt. Nach dem Juni-Anstieg um 0,2 Prozent gegenüber Mai kletterten die Gebühren im Juli um 1,1 Prozent gegenüber dem Vormonat. Damit lagen die Preise für Inlandsferngespräche im Festnetz im Juli um 0,7 Prozent höher als ein Jahr davor.

Dagegen waren Handy-Gespräche im Durchschnitt um 8,7 Prozent billiger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Im Vergleich zum Vormonat Juni blieben die Preise für das mobile Telefonieren aber stabil. Die Internet-Gebühren wurden im Jahresvergleich um rund 30 Prozent billiger, Auslandsgespräche um 1,3 Prozent.

Alle Telekommunikationsdienstleistungen zusammen gerechnet ermittelten die Statistiker für Juli im Jahresvergleich einen Preisrückgang um 5,3 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat Juni blieb der Durchschnittswert unverändert.



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