Teuerungsrate Inflation sinkt auf 2,4 Prozent

Wirtschaftskrise hin oder her, wenigstens die Verbraucherpreise sinken. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes beträgt die Inflation im Oktober 2,4 Prozent - deutlich weniger als im Vormonat. Ausschlaggebend ist vor allem der Preisrückgang beim Erdöl.


Wiesbaden - Die deutlich gesunkenen Sprit- und Heizölpreise haben den Auftrieb der Lebenshaltungskosten im Oktober weiter gedämpft. Nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes lag die Inflationsrate bei 2,4 Prozent. Im September hatte sie noch 2,9 Prozent betragen, in den Monaten zuvor sogar drei Prozent und mehr.

Nach Angaben der Statistiker vom Mittwoch sanken die Kraftstoffkosten in den für die vorläufigen Zahlen ausgewählten sechs Bundesländern im Oktober um 6,1 bis 9,0 Prozent. Die Heizölpreise verringerten sich um 5,9 bis 9,2 Prozent. Die Gaspreise legten hingegen merklich zu.

Der für europäische Zwecke berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) für Deutschland sank im Oktober auf Monatssicht um 0,3 Prozent und stieg um 2,5 Prozent auf Jahressicht. Experten hatten im Monatsvergleich einen Rückgang um 0,2 Prozent und eine Jahresrate von 2,6 Prozent erwartet.

Die endgültigen Daten zur Inflation wird das Statistische Bundesamt am 14. November vorlegen.

Am Dienstag hatte das Marktforschungsunternehmen GfK den Konsumklima-Index veröffentlicht, wonach der Konsum sich auf niedrigem Niveau stabilisiert hat und der Finanzkrise trotzt.

kaz/AP/dpa



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