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Frankfurt Teure Panne der AEG

aus DER SPIEGEL 2/1995

Die Daimler-Benz-Tochter AEG will mit Preisnachlässen die positive Darstellung eines Pannenprodukts erkaufen. Weil das von AEG für 350 Millionen Mark gebaute »Passagier-Transfer-System« (PTS) auf dem Frankfurter Flughafen, eine konventionelle Hochbahn zwischen altem Abfertigungsgebäude und dem neuen Terminal, zweieinhalb Monate nach Inbetriebnahme immer noch nicht richtig funktioniert, bot AEG-Chef Ernst Stöckl dem Airport 750 000 Mark an: 600 000 Mark wegen der Störungen und 150 000 Mark für die gemeinsame Imagearbeit »unter besonderer Herausstellung des PTS«. Doch die Flughafen AG denkt nicht daran, den Pannenzug schönzureden. Ihr sitzen Nutzer des neuen Terminals im Nacken, die mit Regreßforderungen drohen, weil ihre Kunden häufig in der Hochbahn steckenbleiben.

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