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Minutenprotokoll zur Thomas-Cook-Pleite "Der Belegschaft ohne Zögern in den Rücken gestochen"

Der Reiseveranstalter Thomas Cook ist pleite: Hunderttausende von Touristen bangen um ihre Reise, Tausende Mitarbeiter um ihren Job. Verfolgen Sie die aktuellen Entwicklungen im Newsblog.
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    Thomas Cook ist pleite und Hunderttausende britische Reisende müssen ihren Urlaub abbrechen. Aber was bedeutet das alles für deutsche Touristen? Hier finden Sie die wichtigsten Infos.
  • 9/23/19 2:12 PM
    Aus der Thomas-Cook-Insolvenz könnten offenbar einige Hedgefonds als Gewinner hervorgehen. Spekulanten wie Sona Asset Management und Xaia Investment hatten auf eine Pleite des Reisekonzerns, von der 21.000 Mitarbeiter und Hunderttausende Urlauber, betroffen sind, gewettet. Dazu investierten sie in Finanzinstrumente, die im Fall einer Insolvenz möglicherweise eine Ausschüttung in Höhe von rund 250 Millionen US-Dollar bescheren, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet. Ob dies tatsächlich der Fall ist, sei im Augenblick noch offen. Die Investoren könnten dabei von der Investition in sogenannte Credit Default Swaps (CDS - Kreditausfallversicherungen) profitieren. Dieses Instrument wird gern dazu verwendet, um auf mögliche Zahlungsausfälle oder Pleiten von Unternehmen zu wetten.
  • 9/23/19 2:09 PM
    Für die deutsche Thomas-Cook-Tochter Condor springt nun die Pilotengewerkschaft Cockpit in die Bresche: "Condor ist seit langem eine profitable Airline. Nun muss alles getan werden, um die Arbeitsplätze bei Condor zu sichern." Adressat des Appells ist die Bundesregierung, sie solle "den beantragten staatlichen Überbrückungskredit gewähren. Das Geschäft von Condor ist profitabel, das Unternehmen hat eine Zukunft."
  • 9/23/19 1:54 PM
    Eine weitere Thomas-Cook-Mitarbeiterin, die von ihrer Firma Abschied nimmt - und gleich Fotos von den schönsten Joberinnerungen mitpostet.
  • 9/23/19 1:50 PM
    Um wie viel Geld ging es denn nun bei den Rettungsversuchen um Thomas Cook? Der inzwischen insolvente Reiseveranstalter hat offenbar um eine Finanzspritze in Höhe von etwa 220 Millionen Pfund (etwa 250 Millionen Euro) gebeten. Das sagte eine Sprecherin des Verkehrsministeriums in London. Premierminister Boris Johnson hatte zuvor von 150 Millionen Pfund gesprochen. Diese Zahl haben wir bisher auch beim SPIEGEL berichtet. Verkehrsminister Grant Shapps ging in einem Interview mit dem Sender ITV von "bis zu 250 Millionen Pfund" aus.

    "Das Unternehmen hat bis zu 250 Millionen Pfund angefragt, sie benötigten darüber hinaus 900 Millionen Pfund und haben Schulden von 1,7 Milliarden", erklärte Shapps. Das Unternehmen wollte sich über die Höhe auf Anfrage nicht äußern.
  • 9/23/19 1:46 PM
    Bekommt die deutsche Fluggesellschaft Condor, eine Tochter von Thomas Cook, den gewünschten Überbrückungskredit von 200 Millionen Euro? Die FDP hat die Bundesregierung davor gewarnt, nach "Gutsherrenart" allein darüber zu entscheiden. FDP-Fraktionsvize Michael Theurer: "Für eine mögliche Rettung von Condor muss der Parlamentsvorbehalt gelten." Theurer sagte weiter: "Nach aktuellem Stand bin ich vorsichtig optimistisch, dass Condor als Unternehmen weiter überlebt, da es bisher schwarze Zahlen schreibt. Ein Überbrückungskredit wäre unter diesen Umständen vertretbar."
  • 9/23/19 1:42 PM
    Warum ist Thomas Cook pleite? Nach Ansicht der britischen Luftfahrtbehörde CAA hat der Anbieter die Modernisierung der Branche verschlafen. Thomas Cook habe weiterhin mit Broschüren gearbeitet, während die Konkurrenz schon auf Barcodes umgestellt habe, sagte CAA-Chefin Deirdre Hutton dem Sender BBC. Es gebe aber noch andere Gründe für die Pleite des Unternehmens, etwa den "unglaublichen" Wettbewerb im Markt.
  • 9/23/19 1:15 PM
    Die britische Pilotengewerkschaft kritisiert Boris Johnsons Regierung scharf. Die Pleite des Thomas-Cook-Konzerns kam, nachdem beantragte staatliche Hilfen in Höhe von 150 Millionen Pfund verweigert wurden. Während es für die Rückholaktion betroffener Urlauber detaillierte Pläne gebe, "wurde der Belegschaft ohne Zögern in den Rücken gestochen", hieß es in einer Mitteilung der Gewerkschaft. Von der Insolvenz sind weltweit etwa 21.000 Beschäftigte betroffen, davon rund 9000 in Großbritannien.

    Die Mitarbeiter hätten in den vergangenen Monaten alles dafür gegeben, dass Thomas Cook weitermachen kann, so Balpa weiter. Währenddessen sei heimlich über die Zukunft dieser Mitarbeiter entschieden worden, und es sei unklar, ob sie diesen Monat überhaupt ihr Gehalt bekommen. Für britische Touristen hat die Regierung recht bombastisch die "größte Rückführungsaktion des Vereinigten Königreichs in Friedenszeiten" angekündigt.
  • 9/23/19 1:09 PM
    Tränen beim letzten Thomas-Cook-Flug nach England, verunsicherte Kunden in Deutschland: Die Pleite des zweitgrößten Reiseveranstalters Europas bewegt Mitarbeiter wie Urlauber.

    Einige Reaktionen haben wir hier gesammelt:
  • 9/23/19 1:07 PM
    Thomas Cook wurde 1841 gegründet. Und erfand 1855 das Urlaubspaket: Vom englischen Hafen Harwich ging es nach Antwerpen, Brüssel, Köln, Heidelberg, Straßburg und Paris. Im Paket waren die Fahrten, Übernachtungen und Mahlzeiten inklusive, außerdem ein Umtauschservice für Fremdwährungen.
  • 9/23/19 1:01 PM
    Ein Planespotter zeigt auf Instagram sein Foto der letzten Thomas-Cook-Landung auf dem JFK-Airport New York.
  • 9/23/19 12:52 PM
    In den vergangenen Jahren hat es immer Pleiten von Reiseveranstaltern gegeben. Die Nachrichtenagentur DPA hat einige Beispiele gesammelt.

    JT Touristik: Der Berliner Reiseveranstalter mit damals rund 60 Mitarbeitern ist Ende September 2016 zahlungsunfähig. Der Discounter Lidl übernimmt JT Touristik Anfang 2018, die Marke bleibt erhalten. Das Unternehmen war 2009 von der gebürtigen Iranerin Jasmin Taylor gegründet worden.

    Unister: Wenige Tage nach dem Unfalltod ihres Chefs Thomas Wagner beantragt die Leipziger Internetfirma im Juli 2016 Insolvenz. Bald darauf ist auch die Unister Travel Betriebsgesellschaft pleite. Unter dem Dach der Tochtergesellschaft mit knapp 500 Mitarbeitern sind die Reisegeschäfte des Internetkonzerns gebündelt, darunter auch die Portale ab-in-den-urlaub.de und fluege.de. Das tschechische Reiseunternehmen Invia kauft die Portale im Frühjahr 2017.

    Vural Öger: Binnen weniger Tage muss der türkische Reiseveranstalter zum Jahreswechsel 2015/2016 für zwei seiner Unternehmen Insolvenz anmelden: für die auf Türkeireisen spezialisierte Firma V.Ö. Travel und Öger Turk Tur, einen der größten Anbieter von Türkei-Flügen in Deutschland. Grund sei vor allem der rückläufige Türkei-Tourismus, sagt Öger. 2010 hatte er sein Unternehmen Öger Tours für rund 30 Millionen Euro an den Reiseveranstalter Thomas Cook verkauft.

    GTI-Travel: Tausende Urlauber werden im Juni 2013 von der Pleite der Düsseldorfer Reiseveranstalter GTI-Travel und Buchmal Reisen überrascht. Ursache sollen finanzielle Probleme der türkischen Kayi Group gewesen sein, zu der beide gehörten. Auch die dazugehörige Fluggesellschaft Sky Airlines stellt den Betrieb ein.
  • 9/23/19 12:48 PM
    25.000 Reservierungen in Ägypten - der Reiseveranstalter Blue Sky streicht sein gesamtes Thomas-Cook-Programm bis April 2020.
  • 9/23/19 12:45 PM
    Diese Mitarbeiterin ist stolz, dass sie für die älteste Reisefirma der Welt gearbeitet hat. Ihr Namensschild wird sie wohl so schnell nicht weggeben.
  • 9/23/19 12:38 PM
    Auf Twitter liest man traurige Abschiedsnachrichten von ehemaligen Thomas-Cook-Mitarbeitern (nach eigenen Angaben).
  • 9/23/19 12:37 PM
    So ärgerlich...
  • 9/23/19 12:35 PM
    Eurowings verspricht planmäßige Rückflüge aus dem Urlaub für alle Fluggäste, die bei ihnen über Thomas Cook gebucht haben - heute und morgen. Wer allerdings seine Pauschalreise erst an diesen beiden Tagen beginnen wollte, wird nicht mitgenommen.
    Update 15:59 Uhr: Eurowings hat den entsprechenden Tweet gelöscht. Es gibt aber diesen jüngeren Tweet zum Thema. Die Rückflugziele liegen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
  • 9/23/19 12:08 PM
    Die hessische Landesregierung stellt Condor finanzielle Hilfe in Aussicht. "Grundsätzlich sind wir offen, Condor bei der Überbrückung der aktuellen Krise zusammen mit dem Bund behilflich zu sein, etwa durch eine ergänzende Landesbürgschaft", teilte die schwarz-grüne Landesregierung mit.

    "Natürlich müssen wie bei jedem anderen Unternehmen auch die Voraussetzungen für eine staatliche Hilfe gegeben sein. Das prüfen wir schnellstmöglich, aber mit der gebotenen Sorgfalt", erklärte die Landesregierung. Es gebe bereits Gespräche mit Condor und mit den zuständigen Stellen beim Bund. Bei den hessischen Ministerien Wirtschaft und Finanzen wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die die Prüfungen und Gespräche koordiniert.
  • 9/23/19 11:58 AM
    "Don't just book it, Thomas Cook it." - Der Werbespruch löst jetzt schon Nostalgie-Gefühle aus.


  • 9/23/19 11:55 AM
    "Jetzt stehen wir hier, unser Flug geht, aber uns nehmen sie nicht mit."
  • 9/23/19 11:50 AM
  • 9/23/19 11:40 AM
    Dieser Kommentar ist zwar als Witz gemeint, aber etwas Wahres steckt dahinter: Die Insolvenz von Thomas Cook verunsichert die Tourismusbranche stark.
  • 9/23/19 11:34 AM
    Wahre Worte vom BBC-Kollegen Simon McCoy: Alle machen sich nun Sorgen um die Reisenden - aber was ist mit den Tausenden Thomas-Cook-Angestellten, die nun ihre Jobs verlieren?

  • 9/23/19 11:31 AM
    Kalt erwischt hat die Insolvenz auch Lewis und Amy Bromiley aus Manchester, die ihre Flitterwochen auf den Malediven verbringen wollten: "Meine Frau und ich sind am Boden zerstört", sagte der 25-jährige Lewis Bromiley der britischen Nachrichtenagentur PA. 7000 Britische Pfund (etwa 7900 Euro) hatte das Paar nach eigenen Angaben für die vor einem Jahr gebuchte Reise bezahlt. «Wir müssen nun auf die Rückerstattung warten, die Monate dauern kann.» Sauer sind die Bromileys über die Abläufe: «Das wurde alles schlecht kommuniziert.»
  • 9/23/19 11:22 AM
    Immerhin einen coolen Namen hat die britische Regierung schon für das Hilfsprogramm, das Urlauber zurück ins Königreich bringen soll: "Aktion Matterhorn", heißt der Plan, mit dem die britische Regierung einem BBC-Bericht zufolge noch am Montag mindestens 14.000 Reisende in ihre Heimat zurückbringen will. Die Luftfahrtbehörde CAA teilte mit, sie habe eine Flugzeugflotte bereit gestellt, um Urlauber nach Großbritannien zurückzuholen.
  • 9/23/19 11:19 AM
    Noch sind die deutschen Gesellschaften, die zum Thomas-Cook-Konzern gehören, nicht insolvent. Die deutsche Thomas Cook lotet nach eigenen Angaben derzeit letzte Optionen aus. "Sollten diese scheitern, sieht sich die Geschäftsführung gezwungen, für die Thomas Cook GmbH, Thomas Cook Touristik GmbH, die Bucher Reisen & Öger Tours GmbH und möglicherweise auch weitere Gesellschaften Insolvenzantrag zu stellen", teilte das Unternehmen mit.

  • 9/23/19 11:11 AM
  • 9/23/19 11:08 AM
    Nach der Pleite des Reisekonzerns Thomas Cook hat das türkische Tourismusministerium ein Unterstützungspaket für betroffene heimische Unternehmen in Aussicht gestellt. Das Paket werde «in kürzester Zeit» verabschiedet, teilte das Ministerium in Ankara mit.
  • 9/23/19 11:03 AM
    Für die griechische Wirtschaft ist die Pleite von Thomas Cook ein Tiefschlag. Oder, wie es der Präsident des griechischen Tourismusverbandes ausdrückt: "Das ist ein Erdbeben der Stärke 7, und der Tsunami kommt erst noch", so Michalis Vlatakis. So hätten auf Kreta rund 70 Prozent aller Tourismusunternehmen Verträge mit dem Reise-Riesen. Allein 2019 habe Thomas Cook gut 400.000 Besucher nach Kreta gebracht.
  • 9/23/19 11:00 AM
    In Griechenland sind rund 50.000 Touristen gestrandet. Doch es gibt Hoffnung: Erste Thomas-Cook-Urlauber auf den griechischen Ferieninseln Kos, Korfu und Zakynthos können wohl bald abreisen. Die ersten 15 Flugzeuge für die Menschen seien organisiert, teilte das griechische Tourismusministerium mit.

    In den kommenden drei Tagen sollen rund 22.000 Touristen zurückgeholt werden. Insgesamt seien in Griechenland rund 50.000 Touristen von der Insolvenz des Reise-Konzerns betroffen.

    Tourismus ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige Griechenlands. Laut deutschem Auswärtigen Amt trägt er direkt und indirekt rund 23 Prozent zur Wirtschaftsleistung des Landes bei.
  • 9/23/19 10:53 AM
    Das war's: Der letzte Thomas-Cook-Flieger ist in Manchester gelandet. Passagiere berichteten von emotionalen Szenen an Bord. «Die Besatzung wusste bis zur Landung nicht, was passiert. Einige haben geweint», sagte ein Reisender. Die Crew habe sich aber bis zuletzt äußerst professionell verhalten. Ein weiterer Passagier berichtete, dass an Bord für die Besatzung gesammelt worden sei. Immer wieder hätten die Reisenden der Crew applaudiert.
  • 9/23/19 10:49 AM
    Falls auch die deutschen Tochterunternehmen von Thomas Cook Insolvenz anmelden, greift die Insolvenzversicherung. Allerdings ist diese auf 110 Millionen Euro begrenzt - angesichts der Größe von Thomas Cook ist nicht klar, ob das ausreicht. Unter Umständen sind daher nicht alle Urlauber geschützt. Ob Thomas Cook über die Pflichtsumme hinaus versichert ist, ist nicht bekannt. Auch über die Höhe des Schadens wird derzeit nur spekuliert.
  • 9/23/19 10:46 AM
    Britische Touristen auf Mallorca. Bislang kann der britische Offizielle den Kunden des Reiseveranstalters nicht viel bieten. (Foto: AFP)
  • 9/23/19 10:46 AM
  • 9/23/19 10:43 AM
    Nach der Pleite bahnt sich ein zweiter Fall Air Berlin an: Condor braucht viel Geld vom Bund, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Der Bund und das Land Hessen verhandeln derzeit darüber.

    Dabei sind die Perspektiven schlecht, analysieren die Kollegen:

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/thomas-cook-ueberlebt-condor-die-pleite-des-mutterkonzerns-a-1288119.html
  • 9/23/19 10:32 AM
    Ein Thomas-Cook-Schalter am Frankfurter Flughafen. (Foto: AP)
  • 9/23/19 10:27 AM
  • 9/23/19 10:27 AM
    Vor allem Großbritannien trifft die Pleite hart: Die britische Regierung hat die größte Rückholaktion in Friedenszeiten gestartet, um rund 150.000 Touristen aus ihrem Urlaubsort zurück nach Großbritannien zu holen. Premier Boris Johnson stellte dafür eine Finanzhilfe von rund 150 Millionen Pfund in Aussicht.
  • 9/23/19 10:24 AM
    Passagiere von Thomas-Cook-Tochter sind am Düsseldorfer Flughafen nicht zu ihren Reisezielen befördert worden. "Mir geht's beschissen. Warum fliegen wir nicht?", sagte der Kölner Dieter Lenzen, der eigentlich mit seiner Partnerin nach Fuerteventura wollte. "Wir wurden aus der Schlange gezogen. Wir fliegen nicht. Heute und morgen auf keinen Fall. Das war's mit dem Urlaub." Andere Reisende konnten fliegen, die über Unternehmen außerhalb des Thomas-Cook-Konzerns gebucht hatten.
  • 9/23/19 10:18 AM
    Deshalb betrifft die Pleite von Thomas Cook auch deutsche Touristen: Mit dem deutschen Reiseveranstalter sind nach Unternehmensangaben derzeit 140.000 Gäste unterwegs. Am Montag und Dienstag sollten eigentlich 21.000 Menschen abreisen. Die gute Nachricht: Bisher gibt Thomas Cook an, dass der Flugbetrieb aufrechterhalten wird. Wenn es dabei bleibt, sollte die Rückreise klappen. Die schlechte Nachricht: Die Abreise in den Urlaub könnte ausfallen.
  • 9/23/19 10:14 AM
    Condor, der Ferienflieger der insolventen britischen Muttergesellschaft Thomas Cook, hat derzeit rund 240.000 Kunden auf Rückflügen gebucht. Der Flugbetrieb werde aufrecht erhalten, bekräftigte ein Sprecher von Condor am Montag. Jede Geschäftsführung entscheide selbst, ob sie ihren Betrieb aufrecht erhalten könne, erklärte der Condor-Sprecher.
  • 9/23/19 10:13 AM
    Von der Pleite des britischen Reisekonzerns Thomas Cook sind Zehntausende Skandinavier betroffen, meldet DPA. Insgesamt befänden sich 34.460 Kunden aus Schweden, Norwegen, Finnland und Dänemark an verschiedenen Reisezielen, teilte der Reiseanbieter Ving, eine Thomas-Cook-Tochter, am Montag mit. Schätzungsweise 6500 Menschen waren am Montag von Flugstreichungen der skandinavischen Töchter von Thomas Cook betroffen, davon sollten rund 3400 in die Heimat zurückfliegen. Alle 31 für Montag angesetzten Flüge von Thomas Cook Airlines Scandinavia blieben am Boden, alle Reisen aus Skandinavien wurden bis auf Weiteres eingestellt.
  • 9/23/19 10:11 AM
    Die Pleite des großen Reiseveranstalters trifft auch andere große Namen der Touristikbranche. Bei Neckermann Reisen, Bucher Last Minute oder Öger Tours kann derzeit nicht gebucht werden.
  • 9/23/19 10:01 AM
    Der britische Reisekonzern Thomas Cook ist pleite. Man habe keine Alternative gehabt, als mit sofortiger Wirkung das Konkursverfahren einzuleiten, teilte der älteste Touristikkonzern der Welt in der Nacht zum Montag mit. Lesen Sie hier unsere Meldung:
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