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TELEKOM Tiefe Gräben zwischen den Tarifparteien

aus DER SPIEGEL 16/2007

Im Streit um die Auslagerung von rund 50 000 Telekom-Mitarbeitern in eigenständige T-Service-Gesellschaften sind die Tarifparteien noch viel weiter voneinander entfernt als bislang bekannt. Nach drei Verhandlungsrunden endeten die Gespräche am Donnerstag vergangener Woche nicht nur ohne Ergebnis - die Unterhändler der Deutschen Telekom AG und der Gewerkschaft Ver.di konnten sich bislang nicht einmal darauf verständigen, worüber überhaupt verhandelt werden soll. Auch die Reihenfolge der zu verhandelnden Themen ist noch völlig offen. So beharrt die Telekom darauf, die Ausgliederungspläne samt Lohnkürzung und Arbeitszeiterhöhung nur als Gesamtpaket zu verhandeln. Dagegen wollen die Arbeitnehmervertreter das von Telekom-Chef René Obermann geforderte Projekt in drei Teilbereichen getrennt verhandeln. Für Montag dieser Woche ist die vorerst letzte Verhandlungsrunde angesetzt. Mit einem Ergebnis ist jedoch kaum noch zu rechnen. »Die Lage ist total verfahren«, sagt ein Telekom-Betriebsrat.

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