Ukrainekrieg HSBC-Gewinn bricht ein

Die britische Großbank HSBC spürt die Auswirkungen des russischen Angriffs auf die Ukraine – und von Corona. Der Gewinn im ersten Quartal ging um 27 Prozent zurück.
HSBC-Filiale in Paris: Mieses erstes Quartal

HSBC-Filiale in Paris: Mieses erstes Quartal

Foto: LOIC VENANCE/ AFP

Krieg in der Ukraine und Corona in Asien – das kommt auch bei der britischen Großbank HSBC an. Das Institut legte deshalb deutlich mehr für drohende Kreditausfälle beiseite als zuletzt. Dadurch fiel nach Angaben der Bank der Vorsteuergewinn um 27 Prozent auf 4,2 Milliarden Dollar. Auch in den kommenden Monaten rechnet die Bank mit weiteren Belastungen.

Von der HSBC befragte Analysten hatten im Schnitt sogar mit einem noch stärkeren Einbruch auf 3,72 Milliarden Dollar gerechnet. Für erwartete Kreditausfälle stellte die Bank im ersten Quartal 600 Millionen Dollar zurück, nachdem sie im Vorjahreszeitraum noch 400 Millionen Dollar an Reserven wegen der besseren Wirtschaftsaussichten auflösen konnte.

Die Inflation und der Krieg in der Ukraine würden derzeit die Konjunkturerwartungen belasten, erklärte die Bank. Deshalb seien auch Aktienrückkaufprogramme in diesem Jahr unwahrscheinlich.

ani/Reuters
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