UMTS-Auktion Gewinner können in zweitem Abschnitt Lizenzen aufrüsten


Mainz - Auch nach dem Ende der Hauptversteigerung ist die UMTS-Auktion in Mainz noch nicht abgeschlossen. Die Gewinner sind berechtigt, in einem zweiten Abschnitt zusätzliche Frequenzen zu ersteigern, mit denen sie ihre Zweierfrequenzen anreichern und somit aufwerten können. Dabei geht es um fünf zusätzliche Einzelkanäle, über die einseitig große Datenmengen - wie beim Herunterladen von Internetdateien - transportiert werden können. Dem Kunden können so Zusatzdienste geboten werden.

Gerade bei dem eingetretenen Szenario, dass alle Bieter mit gleich großen Paketen aus dem Hauptrennen gehen, wird der Kampf um die Zusatzfrequenzen nach Einschätzung der Regulierungsbehörde hart sein. Mit einem oder mehreren der fünf Zusatz-Frequenzblöcke würden sich die Bewerber von ihren Konkurrenten abheben. Jeder Bieter darf - anders als in der ersten Runde - so viele Blöcke ersteigern wie er möchte. Das Mindestgebot für einen Block beträgt 50 Millionen Mark. Diese Auktionsrunde ist beendet, wenn für keinen der Frequenzblöcke mehr gesteigert wird.

Erst nach der zweiten kleineren Versteigerungsrunde stehen die gesamten Auktionserlöse fest. Nach schriftlicher Zahlungsfestsetzung müssen die UMTS-Gewinner dann innerhalb von zehn Tagen die Beträge komplett an die Bundeskasse überweisen. Die hinterlegte Kaution wird angerechnet.



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