Pharmaübernahme US-Konzern bietet 63 Milliarden Dollar für Botox-Hersteller

Der US-Pharmakonzern AbbVie will den Botox-Hersteller Allergan übernehmen - und sich so auf dem Markt für kosmetische Arzneimittel positionieren. Die Allergan-Führung hat dem Deal bereits zugestimmt.

Botox-Injektionslösung (Symbolbild)
REUTERS/Shannon Stapleton

Botox-Injektionslösung (Symbolbild)


Zusammen sollen beide Konzerne im laufenden Jahr auf einen Umsatz von 45 Milliarden Dollar kommen: Der US-Pharmakonzern AbbVie plant, den Botox-Hersteller Allergan zu übernehmen. Der Kaufpreis liege bei rund 63 Milliarden Dollar, teilte AbbVie mit.

Die Allergan-Aktionäre sollen demnach je Anteilsschein 0,8660 AbbVie-Aktien und 120,30 Dollar in bar bekommen. Das entspreche gemessen am jüngsten AbbVie-Aktienkurs einem Preis von 188,24 Dollar.

Das Gebot liegt damit 45 Prozent über dem Börsenschlusskurs von Montag. Der Kurs der Allergan-Papiere verbesserte sich daher im vorbörslichen US-Handel stark, für die AbbVie-Aktie ging es dagegen abwärts. Die Übernahme könnte dem Konzern langfristig jedoch eine starke Position auf dem Markt für kosmetische Arzneimittel verschaffen.

apr/Reuters/AP



insgesamt 4 Beiträge
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caruso2 25.06.2019
1. Die Firma heißt AbbVie!
und nicht AbVvie
cladonis 25.06.2019
2. Rechtschreibung
Ihr solltet zumindest in der Schlagzeile den Firmennamen richtig schreiben. Abbott war auch nicht leicht zu merken, aber seit langem getrennt.
bstendig 25.06.2019
3. Tja, dumm gelaufen
Hätte Bayer mal "AbbVie" kaufen sollen statt Monsanto. Aber wahrscheinlic halle bei "Dr. Scheuer" in die lehre gegangen.
rst2010 25.06.2019
4. der/die hersteller
von Botox ist Clostridium botulinum. Ein Bauer stellt auch keine Milch her, er melkt seine Kühe.
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