Absatz-Boom VW verkauft 60 Prozent mehr Autos in China

Europas größter Autobauer steigert seinen Absatz in China massiv: Der Volkswagen-Konzern hat im ersten Quartal 60 Prozent mehr Autos verkauft als vor einem Jahr. Die Nachfrage nach Skoda-Fahrzeugen stieg sogar um 120 Prozent.

VW-Chef Martin Winterkorn (Archivbild Dezember 2009): Wachstumsschub in China
AP

VW-Chef Martin Winterkorn (Archivbild Dezember 2009): Wachstumsschub in China


Peking - Die Zahlen überträfen die Erwartungen, sagt Volkswagen China-Chef Winfried Vahland. Im ersten Quartal 2010 hat der Konzern in der Volksrepublik 60 Prozent mehr Autos verkauft als im Vorjahreszeitraum.

In den ersten drei Monaten dieses Jahres wurden demnach knapp 456.000 Autos an Kunden in China und Hongkong ausgeliefert. "Dank des starken wirtschaftlichen Aufschwungs und erneuerter Anreize bei der Kaufsteuer für Fahrzeuge" habe Chinas Automarkt seinen Schwung bewahrt", sagte Vahland.

Volkswagen Chart zeigen verkaufte in China 53 Prozent mehr VWs und 77 Prozent mehr Audis als im ersten Quartal 2009. Marktneuling Skoda meldet sogar einen Anstieg um 121 Prozent. Nach dem ungewöhnlich erfolgreichen ersten Quartal zeigen sich die Wolfsburger zuversichtlich, dass der Automarkt in China in diesem Jahr stärker als bisher erwartet wachsen wird. Volkswagen will mindestens so schnell zulegen wie der Gesamtmarkt, der sich nach Schätzungen chinesischer Experten um 25 Prozent ausweiten soll.

Trotz Wirtschaftskrise hat Volkswagen in China im vergangenen Jahr 36,7 Prozent mehr Autos absetzen können, der Markt wuchs allerdings um 46 Prozent.

Auch Anfang 2010 sieht es für andere Hersteller deutlich besser aus: In der vergangenen Woche hat Mercedes für das erste Quartal ein Verkaufsplus um 112 Prozent auf rund knapp 24.000 Autos bekanntgegeben. Ford verkaufte in China rund 153.000 Fahrzeuge in China, 84 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

cte/dpa/ddp

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