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Absatzschwäche

Der Computer ist ein Auslaufmodell

Der Verkauf von PC ist auch 2016 geschrumpft, seit 2011 beträgt der Rückgang fast 100 Millionen Geräte. Die Verbraucher nutzen lieber Smartphones und Tablets.

DPA

Vorbereitungen für die CeBIT in Hannover 2012

Donnerstag, 12.01.2017   17:30 Uhr

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Der Absatzeinbruch bei PC hat sich auch 2016 fortgesetzt - das fünfte Jahr in Folge. Im vierten Quartal wurde der Rückgang durch das Weihnachtsgeschäft allerdings etwas abgebremst.

Die Verkäufe sind bereits seit 2012 rückläufig, unter anderem weil Unternehmen und Verbraucher häufiger zu Smartphones und Tablets greifen und seltener ihre PC erneuern. Diesen Trend zeigen die Verkaufszahlen deutlich: Während 2011 noch etwa 364 Millionen Computer verkauft wurden, waren es 2016 nur noch um die 270 Millionen, also 100 Millionen weniger.

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Auch im letzten Quartal 2016 wurden laut Marktforschungsunternehmen Gartner 3,7 Prozent weniger PC verkauft als noch im Vorjahreszeitraum. Die Beratungsfirma IDC kommt auf ein Minus von 1,5 Prozent. Die Differenz liegt unter anderem daran, dass die Marktforscher unterschiedliche Produktklassen berücksichtigen.

Das Minus zeigt, dass auch das Weihnachtsgeschäft den Abwärtstrend nicht stoppen konnte, es fiel im Vergleich zur Jahresbilanz aber weniger drastisch aus. Denn im gesamten Jahr schrumpfte der Absatz nach Einschätzung der Marktforscher um rund sechs Prozent.

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Wachstumsmöglichkeiten gebe es laut Marktforscher Gartner allerdings bei Computern für Unternehmen und Spiele-PC. Die weltweite Nummer eins bei den Computerherstellern blieb Lenovo mit einem Marktanteil von mehr als 20 Prozent, dicht gefolgt von HP auf Rang zwei.

koe/dpa

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