Nach Germanwings-Absturz Lufthansa-Aktie verliert mehr als fünf Prozent

Die Börsen reagieren auf den Absturz des Airbus in Südfrankreich. Der Aktienkurs der Lufthansa gab zeitweise um mehr als fünf Prozent nach. Die Maschine gehört zur Tochter Germanwings.


Hamburg - Ob Terroranschläge, Flugzeugabstürze oder Naturkatastrophen - die Börse reagiert umgehend auf jedes Unglück. Im Falle der abgestürzten Airbus-Maschine trifft es sowohl den Hersteller als auch die Fluggesellschaft.

Die abgestürzte Maschine gehört zur Lufthansa-Tochter Germanwings. Der Aktienkurs der Lufthansa Chart zeigen gab unmittelbar nach den Unglücksmeldungen um bis zu 5,4 Prozent nach. Bei der Airbus Chart zeigen-Aktie betrug das Minus bis zu 3,2 Prozent.

Das Flugzeug der wichtigsten Airbus-Baureihe A320 war am Dienstag auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf über den französischen Alpen abgestürzt. Keiner der 148 Menschen an Bord überlebte. Die Ursache war zunächst ungeklärt.

Die Maschine war nach Informationen der Website Airfleets.net mehr als 24 Jahre alt. Am 6. Februar 1991 sei sie an die Lufthansa ausgeliefert worden.

"Wir wissen noch nicht genau, was mit Flug 4U 9525 geschehen ist", schrieb Lufthansa-Chef Carsten Spohr auf Twitter. Sein tiefes Mitgefühl gelte allen Angehörigen und Freunden der Crews und Passagiere. "Wenn sich die Befürchtungen bestätigen sollten, ist dies ist ein schwarzer Tag für Lufthansa."

stk/dpa/Reuters

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