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09. Mai 2018, 15:37 Uhr

ADAC-Auswertung

Spritpreise steigen auf neuen Jahreshöchststand

Der Rückzug der USA aus dem Atomabkommen mit Iran hat die Ölpreise kräftig in die Höhe getrieben. Das merken Autofahrer nun auch an der Zapfsäule.

Die Spritpreise sind auf einen neuen Jahreshöchststand geklettert. Für einen Liter Super E10 müssen die Autofahrer an den deutschen Tankstellen im Schnitt derzeit 1,413 Euro bezahlen und damit einen Cent mehr als vor einer Woche, wie der ADAC mitteilte. Diesel ist binnen einer Woche um 0,8 Cent teurer geworden. Ein Liter kostet derzeit im Tagesdurchschnitt 1,251 Euro.

Vor allem der gestiegene Rohölpreis sorgte demnach für eine Verteuerung an den Zapfsäulen. Der Ausstieg der USA aus dem Iran-Abkommen hat direkt auf den Ölpreis durchgeschlagen. Der stieg auf den höchsten Stand seit 2014. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete am Mittwochmorgen 76,70 Dollar. Das waren 1,85 Dollar mehr als am Vortag.

Hinzu kommt, dass der Euro im Vergleich zum Dollar zuletzt wieder schwächer gehandelt wurde. Da Öl in Dollar bezahlt wird, hat diese Entwicklung ebenfalls negative Auswirkungen für die Verbraucher.

lie/AFP

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